ZEW-Konjunkturerwartungen erholen sich von Brexit-Schock

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Container-Terminal im Hamburger Hafen: Der Konjunkturausblick des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fällt wieder etwas optimistischer aus. Foto: Christian Charisius/Illustration

Mannheim (dpa) - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im August etwas von ihrem scharfen Einbruch im Vormonat erholt.

Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg um 7,3 Punkte auf 0,5 Zähler, wie das ZEW mitteilte. Bankvolkswirte hatten allerdings einen etwas stärkeren Anstieg auf 2,0 Punkte erwartet.

Die Bewertung der aktuellen Lage hellte sich dagegen deutlicher auf als erwartet. Sie stieg um 7,8 Punkte auf 57,6 Zähler auf. Erwartet wurden lediglich 50,2 Punkte.

"Die ZEW-Konjunkturerwartungen erholen sich etwas vom Brexit-Schock", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach. Allerdings erschwerten vor allem politische Risiken einen optimistischeren Konjunkturausblick. "Auch besteht weiterhin Unsicherheit bezüglich der Widerstandsfähigkeit des EU-Bankensektors", hieß es weiter.

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