Zalando will Modeindustrie auf seine Plattform holen

+
Modemarken sollen künftig auf der Zalando-Plattform ihren eigenen Internet-Auftritt gestalten können. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Berlin (dpa) - Mit Investitionen von rund 180 Millionen Euro will der Online-Modehändler Zalando in diesem Jahr sein Geschäft ausbauen.

Ziel sei es, sich von einem Verkaufskanal zu einem Komplettanbieter für Hersteller, Spediteure, Werbeagenturen und Endkunden der Modebranche weiterzuentwickeln, sagte Vorstandsmitglied Rubin Ritter.

So sollen etwa Modemarken auf der Zalando-Plattform ihren eigenen Internet-Auftritt gestalten können. Produzenten und Versandfirmen, aber auch Stylisten und Kunden können über die Plattform miteinander in Kontakt treten. Geld wolle Zalando dabei über Gebühren verdienen, die die Plattform-Nutzer zahlen müssten, sagte Ritter.

"Wir möchten auch stationäre Einzelhändler an uns binden, aber nicht selbst größer in den Straßenverkauf einsteigen. Das ist nicht unser Geschäft", ergänzte Vorstandsmitglied David Schneider. In Frankfurt und Berlin betreibt Zalando Outlet-Geschäfte. Sie sollen die Ausnahme bleiben.

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Fernsehkonzern übernimmt Jochen Schweizer
Fernsehkonzern übernimmt Jochen Schweizer
Bosch baut Chipfabrik in Sachsen für eine Milliarde Euro
Bosch baut Chipfabrik in Sachsen für eine Milliarde Euro
Flugzeugbauer ringen um Kunden auf Luftfahrtmesse in Paris
Flugzeugbauer ringen um Kunden auf Luftfahrtmesse in Paris
Rechtsstreit zwischen Adidas und Puma beendet
Rechtsstreit zwischen Adidas und Puma beendet
Wohnungsnot wächst auch außerhalb der Großstädte
Wohnungsnot wächst auch außerhalb der Großstädte