Weniger Schäden durch Naturkatastrophen

+
Tausende Philippiner verloren bei dem verheerenden Taifun Haiyan vor einem Jahr ihr Leben. Die Überlebenden leiden zum Teil bis heute unter den Folgen der Katastrophe. Foto: Girlie Linao

München (dpa) - Naturkatastrophen haben die Menschheit in diesem Jahr bislang deutlich weniger getroffen als in den vergangenen Jahrzehnten.

Wie die Münchener Rückversicherung am Dienstag berichtete, sind im ersten Halbjahr annähernd 16 000 Menschen ums Leben gekommen - mehr als die Hälfte davon bei dem Erdbeben Ende April in Nepal. Aber im Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre seien mehr als doppelt so viele Tote zu beklagen gewesen. Auch die Schäden durch Naturkatastrophen lagen in diesem Jahr bisher halb so hoch wie im Durchschnitt - die Versicherung bezifferte sie auf insgesamt 32 Milliarden Euro.

Teuerste Naturkatastrophe in Europa war der Wintersturm Niklas gewesen, der Ende März auch über Deutschland hinwegfegte und viele Gebäude, Bahnstrecken und Fahrzeuge zerstörte. Der Gesamtschaden betrug laut Munich Re 1,3 Milliarden Euro.

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Rasiererkrieg: Gericht stoppt Ersatzklingen - das müssen Männer jetzt wissen
Rasiererkrieg: Gericht stoppt Ersatzklingen - das müssen Männer jetzt wissen
Fukushima-Betreiber will radioaktives Kühlwasser ins Meer leiten
Fukushima-Betreiber will radioaktives Kühlwasser ins Meer leiten
Geheime Absprachen? Deutsche Autobauer unter Kartellverdacht
Geheime Absprachen? Deutsche Autobauer unter Kartellverdacht
Dieses Testfahrzeug könnte den deutschen Straßenverkehr revolutionieren
Dieses Testfahrzeug könnte den deutschen Straßenverkehr revolutionieren
Ryanair droht mit Abzug der England-Flotte ab 2019
Ryanair droht mit Abzug der England-Flotte ab 2019