Autobauer

VW mit starkem Jahresauftakt, aber die Sorge wegen des Chipmangels wächst

VW-Presswerk in Zwickau: Der Autobauer hat einen starken Jahresauftakt erwischt.
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VW-Presswerk in Zwickau: Der Autobauer hat einen starken Jahresauftakt erwischt.

Der Volkswagen-Konzern nimmt weiter Fahrt auf. Im ersten Quartal fuhr das Unternehmen einen satten Milliarden-Gewinn ein - doch die Engpässe bei Halbleitern bleiben ein Problem.

Wolfsburg - Volkswagen* hat trotz der Corona*-Pandemie und der Lieferengpässe bei Halbleitern einen starken Jahresauftakt hingelegt. Unterm Strich fuhr der Konzern von Januar bis März einen Gewinn von rund 3,4 Milliarden Euro ein, wie VW am Donnerstagmorgen mittteilte. Das war rund siebenmal so viel wie im von den Pandemie-Folgen gezeichneten Vorjahresquartal. Beim Umsatz ging es um 13 Prozent auf 62,4 Milliarden Euro nach oben. Der Absatz kletterte um 21 Prozent auf 2,4 Millionen Fahrzeuge, die Verkäufe von E-Autos verdoppelten sich auf rund 133.300.

Finanzvorstand Arno Antlitz sprach von einer „starken Performance“. Im Blick behalten müsse man allerdings nach wie vor die Knappheit bei wichtigen Elektronik-Bauteilen: „Die Unterversorgung mit Halbleitern in der gesamten Industrie wird im zweiten Quartal voraussichtlich etwas deutlichere Auswirkungen haben als bisher.“

VW: Konzernchef Diess für weiteren Jahresverlauf optimistisch

Konzernchef Herbert Diess* gab sich dennoch zuversichtlich, dass die Erholung nach der Viruskrise anhält: „Wir sind mit viel Momentum ins Jahr gestartet. Im weiteren Jahresverlauf ist noch viel von uns zu erwarten.“ Den Ausblick für die kommenden Monate hob Volkswagen leicht an: Vorbehaltlich einer Eindämmung der Pandemie werden nun ein Umsatz deutlich über dem Vorjahreswert und eine Gewinnspanne von 5,5 bis 7 Prozent im laufenden Geschäft angepeilt. Zuvor hatte der zweit-größte Autobauer der Welt eine operative Rendite am oberen Ende der Spanne zwischen fünf und 6,5 Prozent in Aussicht gestellt. (dpa/utz) *Merkur.de ist Teil von IPPEN.DIGITAL.

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