Verband: Durchwachsenes Wetter bremst Fahrradbranche

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Untwerwegs mit E-Bikes: Bis in den Juni sei beim Verbraucher keine rechte Fahrradstimmung aufgekommen, hieß es bei dem Zweirad-Industrie-Verband. Foto: Jens Büttner

Friedrichshafen (dpa) - Das durchwachsene Wetter hat nach Einschätzung eines Verbands die Fahrradbranche im ersten Halbjahr gebremst. Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) geht davon aus, dass in Deutschland etwa fünf bis acht Prozent weniger Fahrräder und E-Bikes verkauft wurden als im Vorjahreszeitraum.

Er schätze die Menge der verkauften Räder auf rund 2,7 Millionen, sagte der ZIV-Geschäftsführer Siegfried Neuberger am Dienstag im Vorfeld der Fahrradmesse Eurobike in Friedrichshafen am Bodensee. Im Vorjahreszeitraum waren es rund 2,86 Millionen gewesen.

Bis in den Juni sei beim Verbraucher keine rechte Fahrradstimmung aufgekommen, hieß es bei dem Verband. Auch die Produktion von Fahrrädern und E-Bikes habe mit 1,6 Millionen knapp unter dem Vorjahr gelegen. Durch den erneut gestiegenen Anteil von E-Bikes am Gesamtfahrradmarkt liege der Umsatz aber bisher auf Vorjahresniveau. Konkrete Zahlen nannte der Verband dazu nicht. E-Bikes sind im Schnitt teurer als Fahrräder ohne elektronischen Antrieb.

Die Messe läuft von Mittwoch bis Sonntag. 1350 Aussteller zeigen in 13 Messehallen Trends und Neuheiten rund ums Rad. Die Veranstalter rechnen mit 46 000 Fachbesuchern und weiteren 35 000 Fahrradfans.

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