Studie: Teure Autos und Luxus-Übernachtungen bei Kunden gefragt

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Ein orangefarbener Lamborghini auf der Maximilianstraße in München. Solche Luxusgüter sind derzeit hoch im Kurs. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) - Teure Uhren, edle Designermode - die Euroschwäche hat in diesem Jahr viele zahlungskräftige Touristen zur Einkaufstour nach Europa gelockt.

Gerade für Luxus-Shopper aus den USA und noch mehr aus China seien die Millionenstädte in Europa dank des günstigen Wechselkurses derzeit besonders attraktiv, ergab eine am Dienstag in München veröffentlichte Studie der Beratungsfirma Bain & Company und des italienischen Luxusgüterverbands Fondazione Altagamma.

Weltweit erwiesen sich aber vor allem teure Autos als Wachstumstreiber im Luxusgütermarkt, der in diesem Jahr die Marke von einer Billion Euro überschreiten dürfte. Auch Übernachtungen in Luxushotels und Kunstwerke legten in der Gunst der reichen Kundschaft deutlich zu.

Dagegen gab es bei Luxusgütern des persönlichen Bedarfs wie Uhren, Schmuck, Mode, Lederwaren und Kosmetik bereinigt um Wechselkurseffekte nur ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr um weniger als zwei Prozent auf 253 Milliarden Euro. Gut verkauften sich hier edle Schuhe und vor allem Juwelen, die in Zeiten der Zinsflaute als sicheres Investment gelten dürften.

Unter den weltweit zehn wichtigsten Märkten für Luxusgüter behauptete sich Deutschland in diesem Jahr auf Platz sieben. Gut ein Drittel der insgesamt 11,8 Milliarden Euro an Luxusgüter-Umsätzen bestritt dabei alleine München. Spitzenreiter in der Top-Ten sind die USA - alleine New York kam in diesem Jahr auf rund 27 Milliarden Euro an Luxus-Umsätzen.

PM von Bain & Company

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