3000 Mitglieder im Streik

So teuer wird der Streik für die GDL

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Abgestellte Züge am Frankfurter Hauptbahnhof.

Berlin  - Am Mittwoch befanden sich nach Angabe der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer tausende Mitglieder im Streik. Für die GDL könnte der Streik teuer werden.

Rund 3000 Mitglieder waren nach Angaben der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Mittwoch im Streik. Pro Streiktag erhalten sie nach einem GDL-Beschluss aus dem vorigen Dezember 75 Euro Streikgeld von der Gewerkschaft. Damit dürften aus der Streikkasse an jedem Tag des Arbeitskampfes rund 225 000 Euro an die Teilnehmer ausgezahlt werden.

Das Streikgeld fließt laut GDL direkt von einem Konto der Gewerkschaft an die Mitglieder. Die Gewerkschaft kann aber einen Zuschuss vom Beamtenbund (DBB) bekommen. Dazu muss sie einen Antrag an den Vorstand der DBB-Bundestarifkommission stellen und zwar für jede Etappe ihres Arbeitskampfes neu.

Die Streikgeld-Unterstützungsordnung sehe maximal einen Betrag von 50 Euro vor, hatte der Vorsitzende des Beamtenbundes, Klaus Dauderstädt, beim GDL-Streik im November gesagt. „Wir zahlen 10 Euro für die ausgefallene Stunde, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer abzieht, maximal für fünf Stunden an einem Tag“, fügte er hinzu. Die Summen, mit denen die Fonds von GDL und DBB ausgestattet sind, sind nicht bekannt.

dpa

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