Randale, Alkohol, Festnahmen

Immer mehr Zwischenfälle: Ryanair plant radikalen Schritt

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Ryanair will Probleme mit randalierenden Passagieren eindämmen.

Die irische Billig-Fluggesellschaft Ryanair hat immer mehr Probleme mit randalierenden betrunkenen Passagieren - und stellt eine dringende Forderung.

Die irische Billig-Fluggesellschaft Ryanair hat die britischen Flughäfen aufgefordert, den Alkoholausschank deutlich einzuschränken. Bars und Restaurants in den britischen Airports sollten beim Ausschank von Alkohol auf die Vorlage des Flugtickets bestehen und nur noch zwei alkoholische Getränke pro Ticket verkaufen, forderte Ryanair am Montagabend. Vor 10.00 Uhr sollten sie ganz auf den Alkoholausschank verzichten.

Vor allem die Briten fallen unangenehm auf

Ryanair begründete die Forderungen mit "zunehmendem störenden Verhalten von Passagieren, die von britischen Flughäfen abreisen". "Es ist total ungerecht, dass die Flughäfen vom unbeschränkten Verkauf von Alkohol an Passagiere profitieren können und es den Fluggesellschaften überlassen, mit den Sicherheitskonsequenzen umzugehen", erklärte Ryanair-Manager Kenny Jacobs.

Zahl der Festnahmen angestiegen

Laut einer Zählung des britischen Senders BBC ist die Zahl der Festnahmen im Zusammenhang mit Trunkenheit auf britischen Flughäfen und während Flügen deutlich angestiegen. Bis diesen Februar seien binnen eines Jahres 387 Störer festgenommen worden, im Vorjahr seien es 255 gewesen.

afp

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