Rote Zahlen und Radikalumbau: RWE zieht Jahresbilanz

+
Vorstandschef Peter Terium auf der Hauptversammlung von RWE im April 2015. Foto: Oliver Berg

Essen (dpa) - Der unter Druck geratene Energiekonzern RWE zieht heute seine Jahresbilanz für 2015. Dabei hat das Unternehmen rund 200 Millionen Euro Nettoverlust und neue Milliarden-Abschreibungen schon vor Wochen bekanntgegeben.

Das Geschäft läuft wegen der abgestürzten Börsenstrompreise weiter schlecht. Belastend wirkt auch die Unsicherheit über die Kosten für den Atomausstieg.

RWE teilt sich zum 1. April in eine Zukunftsgesellschaft und einen Konzern mit den konventionellen Kraftwerken auf. Dafür sind die personellen Weichen gestellt: Vorstandschef Peter Terium bleibt für die Übergangszeit Vorsitzender beider Teilkonzerne.

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Fernsehkonzern übernimmt Jochen Schweizer
Fernsehkonzern übernimmt Jochen Schweizer
Bosch baut Chipfabrik in Sachsen für eine Milliarde Euro
Bosch baut Chipfabrik in Sachsen für eine Milliarde Euro
Flugzeugbauer ringen um Kunden auf Luftfahrtmesse in Paris
Flugzeugbauer ringen um Kunden auf Luftfahrtmesse in Paris
Rechtsstreit zwischen Adidas und Puma beendet
Rechtsstreit zwischen Adidas und Puma beendet
Wohnungsnot wächst auch außerhalb der Großstädte
Wohnungsnot wächst auch außerhalb der Großstädte