Digitaler Wandel in der Arbeitswelt

Nahles: Demokratie darf nicht am Werkstor enden

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Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD).

München - Der digitale Wandel in der Arbeitswelt bietet nach Einschätzung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) Chancen auf mehr Teilhabe der Beschäftigten.

Demokratie dürfe nicht am Werkstor enden, sagte die Ministerin am Donnerstag auf der Konferenz „Das demokratische Unternehmen“ an der Technischen Universität in München.

Allerdings könnten neue Formen der Mitsprache die klassische betriebliche Mitbestimmung nicht ersetzen. Sie sei nicht nur ein Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft, sondern auch Garant für Produktivität und Innovationen.

Als entscheidende Elemente im Wettbewerb um Fachkräfte benannte Nahles zudem eine gute Führung, Gesundheitsmanagement, Wertschätzung, Weiterbildung, aber auch mehr Souveränität bei der Zeiteinteilung. Digitale Technologien machten es einerseits möglich, von überall aus zu jeder Zeit zu arbeiten. Das werde von Arbeitgebern wie Arbeitnehmern geschätzt, doch sei die Entwicklung auch „janusköpfig“. So habe die Zahl von Krankheitstagen wegen psychischer Erkrankungen auch durch Stress in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugenommen.

dpa

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