Noch vereinzelt Verzögerungen

Nach Chaos: Tuifly-Maschinen sind wieder in der Luft

Tuifly will am Freitag zehn Flüge stattfinden lassen
+
Nach den massiven Ausfällen kehrt die Fluglinie Tuifly wieder zum normalen Betrieb zurück.

Hannover - Die Fluglinie Tuifly kehrt nach den massiven Ausfällen der Vortage wieder zum normalen Betrieb zurück. Auch die Zahl der Krankmeldungen ist weiter zurückgegangen.

Am Sonntag sollten 114 Flüge starten - bis zum Mittag waren bereits rund 50 in der Luft, wie ein Sprecher der Airline aus Hannover sagte. Vereinzelt kann es nach Angaben der Fluggesellschaft noch zu Verzögerungen kommen. Die Zahl der Krankmeldungen bei den Besatzungen gehe weiter zurück, sagte der Sprecher. Sie gingen davon aus, auch in den nächsten Tagen volles Programm anbieten zu können.

Bei Tuifly war es tagelang zu massiven Ausfällen und Verspätungen gekommen, weil sich viele Crew-Mitglieder nach Bekanntwerden eines geplanten Umbaus krank gemeldet hatten. Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ waren am Wochenende rund 450 Mitarbeiter krank gemeldet. Insgesamt hätten sich in einer Woche etwa 2000 Krankheitstage gesammelt.

Vor einer Woche war bekannt geworden, dass Tuifly in eine neue Dachholding unter Führung von Etihad integriert werden soll. Vertreter der Arbeitnehmer befürchteten Jobverluste und kritisierten unkonkrete Informationen. Am Freitag war Tui den Forderungen der Arbeitnehmer mit einer mindestens dreijährigen Standort- und Tarifgarantie entgegengekommen. Zudem wurde eine Entscheidung über die geplante Neuordnung auf Mitte November verschoben.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Easyjet weitet Flugangebot vorsichtig aus
Easyjet weitet Flugangebot vorsichtig aus
Flughafen Frankfurt: Fraport will wegen Corona-Krise tausende Jobs streichen
Flughafen Frankfurt: Fraport will wegen Corona-Krise tausende Jobs streichen
Ford-Chef Hackett tritt überraschend zurück
Ford-Chef Hackett tritt überraschend zurück
Bayer schreibt Milliardenverlust wegen Glyphosat
Bayer schreibt Milliardenverlust wegen Glyphosat

Kommentare