Schifffahrt

Mehr Wasser im Mittelrhein - Lage für Frachtschiffe besser

Rheinpegel wieder gestiegen
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Ein Frachtschiff fährt über den Rhein bei Biebesheim in Südhessen.

Wegen Hitze und wenig Regen waren die Pegelstände in vielen großen deutschen Flüssen im Sommer gesunken. Das hatte negative Auswirkungen auf die Schifffahrt. Nun habe sich die Situation entspannt, heißt es.

Kaub - Nach den Regenfällen der vergangenen Tage hat sich die Situation für die Frachtschifffahrt auf dem Mittelrhein etwas entspannt. Der für die Schiffe wichtige Pegelstand bei Kaub (Rhein-Lahn-Kreis) lag am Dienstagmorgen (5.00 Uhr) bei 141 Zentimetern. „Das ist im Vergleich zu August eine deutliche Entspannung und ungefähr ein Meter über den damaligen Extremwasserständen“, sagte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein. Inwieweit diese Entspannung dauerhaft sei, lasse sich noch nicht sagen.

Laut dem Amt zeigen die Prognosen Mitte der Woche wieder fallende Pegel. „Die Niedrigwassersaison ist noch nicht zu Ende.“ Diese erstrecke sich klassischerweise über den Herbst. Für die Schiffe bedeute der zusätzliche Meter Wasser die Möglichkeit, mehr zu laden. Der Pegel Kaub gilt als Nadelöhr für die Schifffahrt. Flacher ist die Fahrrinne an keinem anderen Abschnitt des Mittel- und Niederrheins. dpa

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