Nach Entscheidung der EZB

Griechischer Leitindex bricht ein

Nach der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), griechischen Banken den Geldhahn zu zudrehen, ist der Leitindex an der Börse in Athen am Donnerstagmorgen zu Handelsbeginn um mehr als neun Prozent eingebrochen.

Im weiteren Verlauf erholte sich der Index leicht und lag noch rund 5,7 Prozent im Minus. Der Bankenindex gab sogar zeitweise um mehr als 22 Prozent nach. Die EZB hat eine Sonderregelung für griechische Staatsanleihen ausgesetzt und den Banken des Landes damit eine wichtige Geldquelle genommen. Die EZB erklärte am Mittwochabend, künftig keine Anleihen mehr als Sicherheiten für Bankkredite zu akzeptieren. Die Regel gelte ab dem 11. Februar, das aktuelle Hilfsprogramm für Griechenland läuft Ende des Monats aus. Die EZB reagierte mit ihrer Entscheidung nun offenbar auf die Kurswende der neuen Regierung bei der Sparpolitik.

afp

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