Arbeitsniederlegungen an mehreren Standorten

Arbeitskampf bei der Gewerkschaft: Jetzt wird Verdi bestreikt

+
Wenn Streik-Profis streiken.

Frankfurt/Main - Die Gewerkschaft Verdi ist selbst Zielscheibe von Streiks geworden. In Frankfurt, Berlin und anderen Standorten legten mehrere hundert Gewerkschaftsbeschäftigte die Arbeit nieder, um für höhere Gehälter zu demonstrieren.

Neben dem Verdi-Gesamtbetriebsrat hatte die Gewerkschaft der Gewerkschaftsbeschäftigten (GdG) zu dem Warnstreik aufgerufen. Er rechne bundesweit mit rund 1000 Teilnehmern, sagte der GdG-Vorsitzende Bernhard Stracke der Deutschen Presse-Agentur.

In Frankfurt sollen am Montag die Verhandlungen um die künftigen Arbeitsbedingungen der rund 3000 Verdi-Beschäftigten fortgesetzt werden. Die GdG, die einen eigenständigen Tarifvertrag einfordert, sitzt nicht mit am Verhandlungstisch. Die Interessen der Arbeitnehmer werden dort vom Betriebsrat wahrgenommen. Die GdG hat nach eigenen Angaben rund 500 Verdi-Beschäftigte organisiert.

dpa

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Stellenabbau bei Ford: Realitätsschock für Trump
Stellenabbau bei Ford: Realitätsschock für Trump
Ferrero eröffnet erstes Nutella-Café - bald auch in Deutschland?
Ferrero eröffnet erstes Nutella-Café - bald auch in Deutschland?
Supermarkt ruft Joghurt zurück
Supermarkt ruft Joghurt zurück
Kartellamt erlaubt Edeka-Offensive im Drogeriemarkt
Kartellamt erlaubt Edeka-Offensive im Drogeriemarkt
Deutsche Autobauer fluten nicht amerikanischen Markt
Deutsche Autobauer fluten nicht amerikanischen Markt