Flughafen Tegel muss durchhalten - große Reparaturen

+
In Tegel werden jährlich 22 bis 23 Millionen Passagiere abgefertigt. Foto: Christoph Schmidt

Berlin (dpa) - Teile des Berliner Flughafens Tegel sind für 19 Millionen Euro repariert und saniert worden.

Die Flughafengesellschaft will so sicherstellen, dass Tegel noch mindestens so lange durchhält, bis in rund zwei Jahren der neue Hauptstadtflughafen eröffnet werden soll. "Die Betriebssicherheit muss bis zum letzten Tag sichergestellt werden", erklärte die Flughafengesellschaft.

Die südliche Start- und Landebahn wurde mit einem neuen Belag überzogen, weil der alte rissig geworden war. Die Asphaltierung der 2,4 Kilometer langen Rollbahn mit einem drei Millimeter dicken und sehr griffigen Belag dauerte 26 Nächte.

Eine der beiden Kältemaschinen wurde mit einem Kostenaufwand von rund 500 000 Euro ersetzt. Mit den Maschinen werden der Passagierbereich und technische Anlagen gekühlt.

In Tegel werden jährlich 22 bis 23 Millionen Passagiere abgefertigt. Die Zahl ist seit Jahren gestiegen, weil zwar nicht mehr, aber dafür größere Flugzeuge mit mehr Passagieren starten und landen.

Der Flughafen Tegel muss nach der Gesetzeslage spätestens sechs Monate nach Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens in Schönefeld, die derzeit für die zweite Hälfte 2017 geplant ist, schließen. Das sei rechtlich bindend, hatte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) erst kürzlich betont.

Flughafen Pressemitteilungen

Kommentare

Meistgelesen

Jeder kennt es von zuhause - und bald gibt‘s das auch bei McDonald‘s
Jeder kennt es von zuhause - und bald gibt‘s das auch bei McDonald‘s
Große Änderung bei Aldi: Darauf können sich die Kunden freuen
Große Änderung bei Aldi: Darauf können sich die Kunden freuen
Discounter-Kette verschwindet komplett vom deutschen Markt
Discounter-Kette verschwindet komplett vom deutschen Markt
Wegen Preisabsprachen: Rügenwalder muss hohe Strafe zahlen
Wegen Preisabsprachen: Rügenwalder muss hohe Strafe zahlen
Riesen-Ärger um geplante neue Coca-Cola-Dosen
Riesen-Ärger um geplante neue Coca-Cola-Dosen