Flüge umgeleitet

Ein Mensch weiter flüchtig nach Flughafensperrung in Hamburg

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Flugzeuge am Flughafen Hamburg (Archivbild)

Der Hamburger Flughafen ist am Donnerstagabend komplett gesperrt worden. Unbefugte Personen auf dem Rollfeld waren offenbar Auslöser.

Update 10.11., 6.00 Uhr: Nach der Flughafensperrung in Hamburg sucht die Polizei am Freitagmorgen weiter nach einer flüchtigen Person. Eine von zwei Personen, die sich am Donnerstagabend auf dem Rollfeld des Hamburger Flughafens aufgehalten hatten, konnte auch am Morgen noch nicht aufgegriffen werden, wie die Bundespolizei am Freitagmorgen mitteilte.

Zwei Menschen hatten das Rollfeld einem Polizeisprecher zufolge am Donnerstag gegen 19.00 Uhr betreten. Der Flugbetrieb wurde daher für eine Stunde unterbrochen. Laut Bundespolizei soll es sich um Menschen gehandelt haben, die aus dem Ausreisegewahrsam geflüchtet sind. Ein Mensch war am Abend noch aufgegriffen worden. Näheres konnte die Bundespolizei in der Nacht noch nicht dazu sagen.

Meldung am Donnerstagabend:

Der Flughafen Hamburg ist am Donnerstagabend vorübergehend komplett gesperrt worden. Wie eine Sprecherin des Airports auf Anfrage von Focus Online bestätigte, waren keine Starts und Landungen möglich, rund ein Dutzend der ankommenden Flüge wurde demnach nach Hannover und Bremen umgeleitet. Die Bundespolizei erklärte, der Helmut-Schmidt-Airport sei um 20.24 Uhr abgeriegelt worden.

Unklarheit herrschte anfangs über die Gründe der Sperrung. User berichteten auf Twitter, es sei die Rede von „Eindringlingen“ auf dem Rollfeld gewesen. In anderen Tweets hieß es, es habe „gespenstische Ruhe“ geherrscht.

Ein Polizeisprecher bestätigte wenig später der dpa, dass zwei Personen gegen 19.00 Uhr die Rollbahn betreten hätten. Eine Person sei in Gewahrsam genommen worden, die zweite sei kurz nach 21.30 Uhr noch flüchtig gewesen. Laut einem Bericht des Hamburger Abendblatt erklärte ein Sprecher der Bundespolizei am Flughafen, beide Personen seien aus dem Abschiebegewahrsam der Ausländerbehörde an dem Airport geflüchtet gewesen.

Am Flughafen der Hansestadt wurden die aufgeschobenen Flüge nach der Freigabe abgearbeitet. Die Passagiere hätten in der Zwischenzeit im Terminal gewartet. „Das ist für die Fluggäste unangenehm, aber die meisten haben Verständnis, weil es sich um eine Sicherheitsfrage handelt“, sagte Sprecherin Janet Niemeyer.

Erst am Dienstagabend hatte es aus anderen Gründen einen Alarm am Hamburger Flughafen gegeben: Wegen einer Meldung über Rauch im Cockpit eines gerade gestarteten Airbus A319 hatte sich dort ein Großaufgebot von Rettungskräften in Stellung gebracht. Die Maschine drehte um und konnte sicher wieder landen.

fn/dpa

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