Erotik-Unternehmen mit Neuausrichtung

Einschneidende Änderungen bei Beate Uhse

Hamburg - Beate Uhse steckt in Problemen - deswegen hat sich das Unternehmen zu einer Neuausrichtung und einschneidenden Änderungen entschieden.

Eine Institution verschwindet: Der letzte Katalog von Beate Uhse erschien am Sonntag, 14. Februar - dem Valentinstag. Bei den Internet-Usern mischen sich Enttäuschung, Nostalgie und Juxerei.

Der kriselnde Erotik-Konzern zieht sich aus dem klassischen Kataloggeschäft zurück. Der Versandhandel mit Sexartikeln hatte das Unternehmen in der Nachkriegszeit und den 60er und 70er Jahren groß gemacht.

Rückläufige Umsätze im Kataloggeschäft und in einem Teil der Filialen werden für das abgelaufene Geschäftsjahr zu einem Jahresumsatz von 128 Millionen Euro und einem Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 13 bis 15 Millionen Euro führen, hieß es vor kurzem.

16 von 78 Shops werden geschlossen

Der Vorstand habe eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, um die Marke neu auszurichten. So werde das Filialnetz noch stärker auf die zukunftsträchtigen Zielgruppen Frauen und Paare ausgerichtet. 16 von 78 Shops werden geschlossen. Zusammen mit anderen Maßnahmen gehen rund 150 von knapp 600 Arbeitsplätzen bei Beate Uhse verloren.

dpa

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