50 Euro Strafe pro verkaufter Hose?

Levi's und New Yorker im Streit: Plagiatsvorwurf

Hamburg - Der US-Jeanshersteller Levi Strauss hat die deutsche Modekette New Yorker einem Bericht zufolge wegen angeblicher Jeans-Plagiate verklagt.

Das deutsche Unternehmen kopiere Levi's-Hosen unrechtmäßig und verkaufe sie zu Dumping-Preisen, zitiert die „Bild am Sonntag“ den Vorwurf. Der Markenrechtsstreit (Aktenzeichen laut Bericht: 3 U 96/12) werde am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht Hamburg verhandelt. Sollten die Amerikaner gewinnen, droht New Yorker nach Angaben der Zeitung eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 50 Euro pro verkaufter Hose.

New-Yorker-Chef Friedrich Georg Knapp warf Levi Strauss vor, vor allem einen unliebsamen Konkurrenten finanziell schädigen zu wollen. „Es ist eine Frechheit, dass diese Herrschaften versuchen, auf unsere Kosten Kasse zu machen“, wurde Knapp von der Zeitung zitiert.

Die beteiligten Unternehmen und das Gericht waren am Sonntag für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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