Aktienmärkte

Bafin hält Sorgen um neue Finanzkrise für übertrieben

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Felix Hufeld, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin).  

Bonn - "Wir glauben nicht an eine krisenhafte Zuspitzung, die mit 2008 vergleichbar wäre", sagt der Chef der Finanzbehörde "Bafin" am Montag in der "Süddeutschen Zeitung".   

"Die derzeitigen Ausschläge an den Aktienmärkten spiegeln nicht die fundamentalen Fakten wider, so wie wir sie in den Bilanzen sehen", sagte Behördenchef Felix Hufeld der "Süddeutschen Zeitung" (Montag). "Wir glauben nicht an eine krisenhafte Zuspitzung, die mit 2008 vergleichbar wäre." Das Finanzsystem stehe heute viel besser da als bei der jüngsten Finanzkrise.

"Wir haben enorme Fortschritte gemacht", sagte Hulfeld. Die Banken seien besser mit Kapital und Liquidität ausgestattet. Absolute Garantien gebe es aber nicht. "Wir dürfen nicht vergessen, was das Herzstück des Finanzsystems ist: Vertrauen. Wir können Vertrauen nicht einfach herbeiregulieren, wir können nur die Bedingungen dafür schaffen. Wenn aber das Vertrauen fundamental zusammenbricht, sind Sie machtlos. Das lässt sich nicht aufhalten."

Das Marktumfeld sei derzeit "hypernervös". Es sei wichtig zu erklären, was da gerade passiert. Es könne auch sinnvoll sein, dass ein Institut wie die Deutsche Bank erklärt, dass es bestimmte, besonders riskante Anleihen bedienen kann.

Kritik, dass die verschärften Regeln auf dem Finanzmarkt mit für den derzeitigen Verfall der Bankaktien verantwortlich seien, wies Hufeld zurück. Die Finanzregulierung habe auf offensichtliche Mängel reagieren müssen. "Keine Bankaktie fällt, weil die Bank jetzt besser mit Kapital ausgestattet ist."

dpa

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