Film in der Kritik

"König Laurin": Fantasievoll

München - „König Laurin“ ist ein modernes Zwergen-Abenteuer.

Wieder so ein gelungener Abschlussfilm eines Absolventen der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Matthias Lang hat sich hier das Märchen des Zwergenkönigs Laurin vorgenommen, dem es gelungen sein soll, in den felsigen Dolomiten einen zauberhaft blühenden Rosengarten anzulegen. Es ist neben Langs witzigen Regieeinfällen und einer fantasievollen Ausstattung (Szenenbild: Maike Althoff) vor allem den exzellenten Darstellern zu verdanken, dass die alte Geschichte als modernes Zwergen-Abenteuer daherkommt.

Wenn Rufus Beck als König Dietrich mit Meister Hildebrand (Dietmar Huhn) über Mülltrennung fachsimpelt und der intrigante Königsneffe Wittich (Patrick Mölleken) die Mathekünste der fiesen Armeliten testet, ist das auch für ältere Zuschauer amüsant. Besonders überzeugend aber Volker Zack als Laurin, der Königssohn Theo (Florian Burgkart) mit Härte und Herzlichkeit zu seiner eigentlichen Bestimmung führt. So fantasievoll kann Kinderkino sein. Katja Kraft

„König Laurin“

mit Rufus Beck

Regie: Matthias Lang

Laufzeit: 88 Minuten

Sehenswert ((((;

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie alles andere als verstaubte Märchen mögen.

Rubriklistenbild: © Zorro

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