Ärger um J. K. Rowlings Zauberlehrling

Neuer „Harry Potter“-Film kommt - mit einem kleinen Haken

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Ist die Idee um Harry Potter nur geklaut?

Den von J. K. Rowling erfundenen Zauberlehrling Harry Potter aus Hogwarts kennt jeder. Doch die Produzenten eines anderen Films werfen der Schriftstellerin vor, die Idee zur Figur nur geklaut zu haben. Was steckt dahinter - und hinter einem neuen Film?

Los Angeles - Zauberschüler, dunkler Wuschelkopf, Brille, Blitz-Narbe - mit diesen Assoziationen weiß jeder: Es geht um Harry Potter. Im Jahr 1997 erschien J. K. Rowlings erstes Buch, weitere sechs Bücher folgten. Durch die Blockbuster erschuf sie mit Schauspieler Daniel Radcliffe eine Kultfigur, die eine regelrechte Pottermanie lostrat. Der Hype ließ nicht nach: Letztes Jahr veröffentlichte sie drei weitere Bände zu Hogwarts und ließ das ähnlich thematisierte Buch „Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ verfilmen.

Harry Potter ist Kult - aber alles nur geklaut?

Die Filmemacher des düsteren Fantasiefilms „Troll“ behaupten nun aber gegenüber NBC4, Rowling habe die Idee zu ihrem Harry Potter nur geklaut. 

Der Film aus dem Jahr 1986 thematisiert nämlich einen Jungen namens Harry Potter Jr., der gegen einen bösen Troll kämpft, der mithilfe eines magischen Rings Besitz von Harrys Schwester Wendy ergriffen hat. Damit hätten die Filmemacher elf Jahre vor Rowling die Figur Harry Potter geschaffen. Aber nicht nur das kreidet „Troll“-Produzent John Buechler Rowling an. Neben des Namens seien auch noch andere Parallelen zu dem „Warner Bros.“-Harry zu finden: Beide Filme hätten Hexen, Magier, einen jungen Helden namens Harry Potter, eine ältere Dame, die Harry wertvolle Ratschläge mitgibt und einen bösen Schurken, der Harry nahe steht. Noah Hathaway, der die Hauptrolle in „Troll“ spielte, kennt man bereits als Atréju aus der „Unendlichen Geschichte“. Er sagt selbst: „Ich war Harry Potter Jr.“

Warner Bros. weist die Vorwürfe zurück und sagt: „Wir werden unser geistiges Eigentum verteidigen und jeden unzulässigen Versuch bekämpfen, den außergewöhnlichen Erfolg der Harry-Potter-Franchise zu nutzen. Die Vorwürfe sind lächerlich.“ Bedeutet: Warner Bros. behauptet, die Filmemacher des „Troll“-Films seien nur neidisch auf den Erfolg von Rowling und wollen jetzt auch etwas vom Kuchen abhaben. Jetzt hat Warner Bros. ein weiteres Sequel einer Kult-Filmreihe bestätigt: „Matrix 4“ kommt - doch dieser Star ist nicht dabei.

Remake von „Troll“ - Der Name wird „Rise of Harry Potter Jr.“

Nachdem es vor Jahren schon einmal entsprechende Meldungen gab, ist das Remake zu „Troll“ nun offiziell angekündigt. Der Film soll den Titel „The Rise of Harry Potter Jr.“ tragen und ein großer 3D-Animationsfilm werden. Zudem soll auch eine TV-Serie produziert werden, in der die magische Welt von „Troll“ noch weiter erforscht wird. John Buechler, der Regisseur des Originalfilms, ist als Co-Produzent in das neue Projekt involviert. Die Finanzierung für den 3D-Animationsfilm stehe bereits komplett, zudem sei ein (noch ungenannter) internationaler Verleih als Partner an Bord. 2017 soll „Troll: The Rise Of Harry Potter, Jr.“ in die Kinos kommen. Die Macher sind sich damit bewusst, dass es zu Verwechslungen mit dem berühmten Zauberlehrling Harry Potter aus dem Hause Rowling und Warner Bros. kommen kann. Sie ließen aber verlauten, dass ihre Geschichte nichts mit dem Inhalt von Rowlings Büchern zu tun habe. Zudem seien sie die ersten gewesen, die Harry Potter erfunden hätten und „hätten das Recht, ihre Sachen immer wieder und wieder neu zu machen“. Deshalb fürchte man auch keine Klagen gegen das Projekt von Warner oder Rowling.

Für Furore und Spekulationen sorgt nun ein Foto auf Instagram. Ist Emma Watson mit einem „Harry-Potter“-Hauptdarsteller zusammen? Und um wen handelt es sich? 

Lesen Sie auch: „Harry Potter“-Darstellerin ist jetzt 29 - und eine echte Traumfrau

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nm

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