"Germany's next Topmodel"

Auch nach Bombendrohung keine verstärkte Polizeipräsenz

Mannheim - Die Polizei wird auch nach der Bombendrohung beim "Topmodel"-Finale ihre Präsenz in der Mannheimer SAP Arena bei vorhersehbar friedlichen Veranstaltungen nicht verstärken.

Die Polizeiwache in der SAP Arena war bei „Germany's next Topmodel“ mit Heidi Klum am Donnerstagabend nicht besetzt gewesen, bestätigte ein Sprecher der Polizei in Mannheim am Samstag. „Das war aufgrund der Lage nicht erforderlich.“. Nur bei Veranstaltungen, bei denen beispielsweise rivalisierende Gruppen aufeinandertreffen, wie bei einem Hallenfußballturnier, sei die Wache besetzt, nicht jedoch bei friedlichen Veranstaltungen wie bei Konzerten. Der „Mannheimer Morgen“ (Samstag) hatte über die unbesetzte Wache berichtet.

Die Polizei ermittelt weiterhin die Identität der anonymen Anruferin, die die Bombendrohung während der Live-Ausstrahlung ausgesprochen hatte. Ihr droht dem Polizeisprecher zufolge neben Schadensersatzansprüchen auch eine Strafe wegen „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“. Diese reiche von einer Geldstrafe bis hin zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren, sagte der Polizeisprecher. Knapp 10 000 Menschen mussten aus der SAP Arena gebracht werden. Nachdem die Show in einer großen Arena abgebrochen wurde, soll das diesjährige „GNTM“-Finale nun in kleinerem Rahmen aufgezeichnet werden. Der neue Sendetermin ist der 28. Mai.

dpa

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