Weg mit der roten Furie

"Antboy 2": Unser Kinotipp für kleine Filmfans

Auch die Fortsetzung von „Antboy“, dem zwölfjährigen Pelle mit Superheldenkräften einer Ameise, überzeugt mit Charme und Fantasie. Unser Kinotipp für kleine Filmfans.

Wie es sich für einen echten Superhelden geziemt, bleibt es nicht beim einmaligen Weltretten. Könnte ja ein Zufall gewesen sein. Eine Fortsetzung muss her. Im Fall von „Antboy“, dem Überraschungskinohit aus Dänemark. Der milchgesichtige Hauptdarsteller Oscar Dietz als Pelle, sein bester Kumpel Wilhelm und seine Freundin Ida werden ansonsten nämlich viel zu schnell zu erwachsen für diesen originellen Kinderspaß.

Nur ein Jahr nach „Antboy“ kommt der von Ameisen gebissene und seitdem mit Superkräften versehene Schulbub daher bereits mit einem neuen Abenteuer zurück. Die frohe Botschaft vorweg: Charme und Fantasie überzeugen auch hier. Die Vorlage zu Teil zwei stammt erneut von Kenneth Bøgh Andersen, der in seinen mittlerweile sieben Büchern Elemente der klassischen Superheldengeschichten und des Actionkinos für Erwachsene mit kindgerechten Motiven kombiniert. Die Probleme der Kinder werden ernst genommen. Die sympathische Inszenierung von Ask Hasselbalch mixt wieder Bekanntes aus „Superman“, „Antman“, „Batman“ und „Spiderman“ zum liebenswerten, neuen Kinderfilm-Genre. Schnörkellos und mit viel Liebe für seine Figuren lässt Hasselbalch Antboy gegen eine mysteriöse rote Furie kämpfen. Sogar die Actionszenen sind spannend und trotz des schmalen Budgets beachtlich.

„Antboy 2 – Die Rache der Red Fury“

mit Oskar Dietz, Boris Aljinovic

Regie: Ask Hasselbalch

Laufzeit: 84 Minuten

Rubriklistenbild: © Rolf Konow/MFA+ FilmDistribution/dpa

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