Mercedes-Motorsportchef Wolff

Kampf Hamilton vs. Rosberg kann "noch wilder sein"

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Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff (M) mit seinen Fahrern Lewis Hamilton (l) und Nico Rosberg.

Brackley - Trotz seiner jüngsten Drohungen in Richtung Lewis Hamilton und Nico Rosberg will Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sein erfolgreiches Fahrer-Duo nicht einbremsen.

"Die Kontroverse der beiden geht absolut in Ordnung. Sie kann auch noch wilder sein. Was ich nicht will ist, dass diese Kontroverse auf das Team überschwappt und sich dort fortsetzt. Ich will nicht in eine Situation geraten, dass dieser Zoff das Team spaltet und die Struktur beschädigt", sagte Wolff dem Fachmagazin Auto, Motor und Sport  in einem Interview.

Die gegensätzlichen Charaktere von Formel-1-Weltmeister Hamilton und dem WM-Zweiten Rosberg seien bereichernd für die Silberpfeile. "Wenn wir zwei Hamiltons hätten, wäre das Team vorher schon explodiert. Zwei Rosbergs würden es auch nicht leichter machen. Die Kombination der beiden ist schon ganz gut", erläuterte Wolff. "Es ist der Idealfall, auch wenn es uns das Leben manchmal schwer macht. Gerade, weil sie so unterschiedlich sind, haben sie eine individuelle Herangehensweise. Das hilft uns besser zu werden." Wolff hatte jüngst seine Drohung wiederholt, das Fahrer-Duo sogar sprengen zu wollen, sollte ihr Streit das Team anstecken.

Die vergangene Saison hat Mercedes nach Ansicht des Österreichers nicht nur wegen der Titel nochmals nach vorne gebracht. "Wir sind besser in unserer Analysefähigkeit geworden. Wir erkennen Defizite besser und lösen sie effektiver", sagte Wolff. Der große Gegner für 2016 ist seiner Ansicht nach klar: "Ferrari ist da sicher Kandidat Nummer eins, um uns die Spitzenposition streitig zu machen."

dpa

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