Start bei Olympia nahezu ausgeschlossen

IOC will Fall Julia Stepanowa gründlich prüfen

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Das IOC will den Fall von Julia Stepanowa genau prüfen.

Amsterdam - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Starterlaubnis für Whistleblowerin Julia Stepanowa durch den Leichtathletik-Weltverband IAAF zur Kenntnis genommen.

"Wie bereits mitgeteilt, wird das IOC den Fall von Frau Stepanowa sorgfältig prüfen, sobald sämtliche Informationen vorliegen, die von der IAAF angefordert wurden", teilte das IOC mit.

Während die russische 800-m-Läuferin bei der Leichtathletik-EM in der kommenden Woche in Amsterdam unter neutraler Flagge starten darf, besteht das IOC darauf, dass sie bei Olympia wie sämtliche Athleten aus dem Riesenreich vom russischen NOK und damit unter russischer Flagge antreten müsse. Damit ist jedoch ein Start nahezu ausgeschlossen, da das russische NOK die "Landesverräterin" kaum nominieren dürfte.

Stepanowa hatte 2014 den russischen Dopingskandal ins Rollen gebracht, indem sie in einer ARD-Dokumentation Belege für ein politisch gedecktes Doping-System lieferte. Sie lebt mit ihrer Familie mittlerweile in den USA.

sid

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