Serbe kann nun Federer übertrumpfen

US-Open-Finale verpasst! Zverev muss sich Djokovic nach „großartiger Schlacht“ beugen - Revanche für Olympia

Für Alexander Zverev ist das Grand-Slam-Jahr beendet. Im Halbfinale der US Open verlor er in fünf Sätzen gegen Novak Djokovic, der nun in doppelter Hinsicht Historisches vollbringen kann.

München - Schade, diesmal war der Tennis-Krösus eine Nummer zu groß. Alexander Zverevs* Traum vom ersten Grand-Slam-Titel ist erneut geplatzt. Sechs Wochen nach dem Goldtriumph in Tokio unterlag die deutsche Nummer eins dem Titelfavoriten Novak Djokovic im Halbfinale der US Open 6:4, 2:6, 4:6, 6:4, 2:6. Im Vorjahr hatte Zverev noch das Endspiel in New York erreicht, wo er dem Österreicher Dominic Thiem nach 2:0-Satzführung unterlag, nun erwies sich der Weltranglistenerste aus Serbien auf seiner historischen Titelmission als zu stark.

„Es war eine großartige Schlacht“, sagte Zverev enttäuscht: „Wir haben beide alles auf dem Platz gelassen. In den wichtigen Momenten wird er auf einmal zur Wand.“ Djokovic bezeichnete seinen Gegner als „großen Champion“, den er auf dem Platz und abseits davon bewundere: „Ich wusste, dass es ein großer Kampf werden würde.“

Es hat nicht gereicht: Alexander Zverev muss nach der Niederlage gegen Novak Djokovic seinen Traum vom US-Open-Titel einmal mehr begraben.

Finale der US Open: Djokovic kann es Rod Laver gleichtun und zugleich Federer und Nadal übertrumpfen

Djokovic nahm Revanche für die erlittene Niederlage gegen Zverev in der Vorschlussrunde der Olympischen Spiele und kämpft nun am Sonntag gegen den russischen Weltranglistenzweiten Daniil Medwedew um den ersten Kalender-Grand-Slam seit Rod Laver 1969. Medwedew hatte sich im ersten Halbfinale mit 6:4, 7:5, 6:2 gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime durchgesetzt. Neben dem Australier, dem das Kunststück auch 1962 gelang, gewann nur der mittlerweile verstorbene US-Amerikaner Don Budge in einem Jahr alle vier Grand-Slam-Turniere (1938).

Djokovic hat bereits in diesem Jahr die Trophäen in Melbourne, Paris und Wimbledon gewonnen. Er besitzt die große Chance, sich zum alleinigen Grand-Slam-Rekordsieger vor Roger Federer (Schweiz) und Rafael Nadal (Spanien) zu küren. Alle drei stehen bei 20 Titeln bei den vier wichtigsten Turnieren des Jahres. (sid) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Elise Amendola/dpa

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