Nach Auswärtsspiel am falschen Ort aufgewacht

Suff-Skandal um Ex-Bayer und Deutschland-Kapitän

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Für Heiko Schaffartzik (l.) läuft es bei Limoges CSP bislang alles andere als gut.

München - Der ehemalige Bayern-Spieler und Kapitän der Basketball-Nationalmannschaft Heiko Schaffartzik soll nach einem Auswärtsspiel betrunken im falschen Hotel gelandet sein.

Laut französischen Medien ist der Nationalmannschaftskapitän Heiko Schaffartzik, der von 2013 bis 2015 beim FC Bayern Basketball spielte, nach einem Auswärtsspiel im falschen Hotel aufgewacht. Nach dem Auswärtsspiel seiner Mannschaft Limoges CSP bei Olympique d' Antibes, das die Mannschaft um den ehemaligen Bayern-Spieler mit 71:83 verlor, landete der 31-Jährige angetrunken in einer Ausnüchterungszelle.

Während französische Medien berichten, der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft wäre im falschen Hotel und sogar auf einem Sofa in einer anderen Wohnung aufgewacht, erklärte Schaffartziks Verein via Pressemitteilung, er sei lediglich in der falschen Etage gelandet. "Aber auch das ist schon ziemlich komisch", gibt Limoges Präsident Frédéric Forte dennoch zu.

Schaffartzik zeigt sich einsichtig

Schaffartzik zeigte sich bereits reumütig nach seiner nächtlichen Eskapade: "Was ich getan habe, ist wirklich nicht gut. Nach der Rückkehr aus Antibes war ich von dem Ergebnis der Mannschaft sehr betroffen. Ich habe einen großen Fehler gemacht. Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Handeln. Ich entschuldige mich bei meinen Teamkollegen, Trainern, dem Verein und allen Fans."

Und der deutsche Kapitän stellt klar: "Ich akzeptiere im Voraus die Sanktionen, die der Klub einleitet. Als Spieler von Limoges CSP muss ich ein Beispiel für junge Leute sein. Das war ich nicht und ich entschuldige mich."

Der ehemalige Bayern-Spieler darf jedoch hoffen, nur mit einer Ermahnung davon zu kommen. "Heikos Verhalten ist inakzeptabel, insbesondere angesichts der aktuellen Situation des Klubs. Wir können einen Fehler tolerieren von einem Spieler, der dem Verein auf und neben dem Platz viel gegeben hat – aber kein zweites Mal", so Frédéric Forte. Der aktuelle französische Meister befindet sich aktuell in der Krise. Aktuell liegt Limoges abgeschlagen auf Rang 13.

Keine Sperre vom Verein

Heiko Schaffartzik wird am kommenden Donnerstag trotz des Vorfalls zum Kader in der Euroleague gehören. Dann empfängt Limoges CSP den griechischen Verein Olympiakos Piräus. Auch dort läuft es für die Franzosen alles andere als gut. Mit lediglich zwei Siegen aus acht Spielen steht CSP auf dem letzten Tabellenplatz in der Gruppe B.

mko

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