F1-Team Racing Point

Perez sieht sich bereits nach Alternativen um

Sergio Perez (r) und Lance Stroll bei der Vorstellung des Rennwagens für die Saison 2020. Foto: Johann Groder/APA/dpa
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Sergio Perez (r) und Lance Stroll bei der Vorstellung des Rennwagens für die Saison 2020. Foto: Johann Groder/APA/dpa

Budapest (dpa) - Sergio Perez hat in der Diskussion um sein mögliches vorzeitiges Formel-1-Aus bei Racing Point, um den Platz für Sebastian Vettel freizumachen, auf seinen Vertrag bis Ende 2022 verwiesen.

Der 30 Jahre alte Mexikaner legte sich allerdings bei der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Ungarn nicht fest, ob er garantiert im kommenden Jahr auch für das Nachfolge-Team Aston Martin fahren wird.

"Soweit ich weiß, habe ich einen Vertrag", betonte Perez gleich mehrfach. Die Antworten auf diese Frage werde die Zeit zeigen. "Wir sehen, was in den kommenden Wochen passiert", sagte Perez. Er berichtete auch davon, dass ein Team nach dem Aufkommen der Vettel-Gerüchte bereits auf ihn zugekommen sei.

Es wird angenommen, dass er eine Klausel in seinem Vertrag hat, dank der Racing Point die Zusammenarbeit gegen ein ordentliches Trennungsgeld vorzeitig beenden kann. Stichtag soll Medienberichten zufolge der 31. Juli sein. Aston Martin hat als Werksteam von der kommenden Saison an große Ziele und scheint Vettels letzte Option zu sein, seine Karriere nicht zwangsläufig unterbrechen oder gar beenden zu müssen. Bei Ferrari hat er nach dieser Saison mit 33 Jahren keine Zukunft mehr. "Er hat viel erreicht in dem Sport. Er ist natürlich ein guter Name für ein Team", meinte Perez über Vettel.

Gar keine Zweifel wollte Lance Stroll aufkommen lassen, wer im Fall der Fälle den Rennstall zu verlassen hat. Der 21 Jahre Kanadier, der sportlich an die Leistungen von Perez bisher nicht herankam, ist Sohn des milliardenschweren Teammitbesitzers Lawrence Stroll. "Ich bin entschlossen, hierzubleiben", sagte Lance Stroll.

© dpa-infocom, dpa:200716-99-814435/6

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