Kurioses aus Pyeongchang

Amerikanerin schießt erstes Tor für Koreas Team - Großvater reagiert überraschend

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Das erste Tor für das vereinte koreanische Eishockey-Team bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang schoss ausgerechnet eine Amerikanerin.

Das erste Tor für das vereinte koreanische Eishockey-Team bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang schoss ausgerechnet eine Amerikanerin: Randi Griffin.

Pyeongchang - Die in den USA geborene Tochter einer südkoreanischen Immigrantin ließ die 4110 Zuschauer im Kwandong Hockey Centre im dritten Spiel endlich aus sportlichem Grund jubeln. Die 29-Jährige, die mit ihren blondierten Haaren auch optisch aus der Mannschaft heraussticht, traf gegen den Rivalen Japan zum 1:2, am Ende setzte es dennoch mit 1:4 (0:2, 1:0, 0:2) die dritte Niederlage.

Wieder traten die Cheerleader von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un klatschend und singend auf, und wieder riefen sie gemeinsam mit den südkoreanischen Zuschauern: "Wir sind eins." In Griffins Familie ruft der historische Auftritt des gemeinsamen Teams 70 Jahre nach der Teilung gemischte Gefühle hervor. Randis Mutter Liz berichtete US-Medien: "Als mein Vater die Cheerleader sah, war er sehr aufgebracht."

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Randis Großeltern erlebten im Koreakrieg 1950 die Invasion aus dem Norden. "Familienmitglieder meiner Mutter wurden von den Nordkoreanern verschleppt", sagte Liz Griffin. Ihre Tochter dagegen hat keine Vorbehalte gegen die Teamkolleginnen aus dem Norden. "Es ist wegen der Sprachbarriere ein bisschen schwieriger, sie kennenzulernen", sagte Randi Griffin, die kaum koreanisch spricht, "aber wir kommen gut miteinander klar."

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sid

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