Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof

Motorrad-Star Rossi wehrt sich gegen Strafpunkte

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Valentino Rossi muss in Valencia vom letzten Platz starten.

Rom - Nur ein Strafpunkt kann über die WM entscheiden: Vor dem CAS will Valentino Rossi Einspruch gegen eine Strafversetzung im Saisonfinale einlegen.

Der italienische Motorrad-Superstar Valentino Rossi will beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen seine beim Großen Preis von Malaysia von der Rennleitung erhaltene Strafe einlegen. Dies berichtet die Gazzetta dello Sport. Der WM-Spitzenreiter war wegen einer Attacke gegen Weltmeister Marc Marquez aus Spanien bestraft worden und muss deshalb beim Saisonfinale der MotoGP in Valencia (8. November) vom letzten Platz starten.

Rossi (36) will angeblich in Lausanne Dokumente vorlegen und damit erreichen, dass die Entscheidung widerrufen oder die Strafe zumindest reduziert wird. Dabei sollen offenbar 95 ältere Fälle dargelegt werden. Laut CAS-Kreisen hat Rossi schlechte Aussichten.

Durch die Sanktion in Sepang wuchs Rossis Konto um drei Strafpunkte auf vier an, dies hat automatisch eine Versetzung ans Ende des Feldes zur Folge. Würde nur ein Punkt gestrichen, wäre die Versetzung hinfällig.

Der neunmalige Weltmeister Rossi hat vor dem letzten Rennen sieben Punkte Vorsprung auf seinen spanischen Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo. Gewinnt dieser in Valencia, müsste Rossi Zweiter werden, um den Titel zu holen.

sid

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