Mercedes zu Sabotage-Vorwürfen: "Stehen vereint als Team"

+
Titelverteidiger Lewis Hamilton (l) war zuletzt mehrfach von technischen Problemen ausgebremst worden. Foto: Jens Buettner

Berlin (dpa) - Nach Vorwürfen einer angeblichen teaminternen Verschwörung zugunsten von Formel-1-Spitzenreiter Nico Rosberg hat sich Mercedes mit einem offenen Brief an die Fans gewehrt.

"Wir stehen hier vereint als ein Team - genau wie wir es immer getan haben", schrieb der Rennstall auf seiner Internetseite. Zuvor hatten Spekulationen um vermeintliche Sabotage bei Titelverteidiger Lewis Hamilton für Wirbel gesorgt. Der Brite war zuletzt mehrfach von technischen Problemen an seinem Silberpfeil ausgebremst worden.

Mercedes stellte sich mit Nachdruck Behauptungen entgegen, innerhalb des Teams würde einer der Piloten bevorzugt. Die Mitarbeiter "machen jede Woche einen unglaublichen Job - und sie tun ihn für das Team. Nicht für den einen Fahrer oder den anderen - sondern füreinander", hieß es in dem Schreiben. "Es gibt hier kein A- oder B-Team."

Schon beim jüngsten Rennen in Sotschi hatte sich die Teamführung massiv über die im Internet gestreuten Gerüchte einer Konspiration geärgert. In dem Brief dankte Mercedes seinen treuen Fans und schrieb: "An den Rest, die Neider, die Schwarzmaler, die Verschwörer - wenn wir nur die Hälfte von Euch davon überzeugen können, wofür wir stehen, dann betrachten wir die Schlacht als klar gewonnen."

Offener Brief des Mercedes-Teams

Kommentare

Meistgelesen

EM 2020: Die nächste Europameisterschaft in 13 Ländern
EM 2020: Die nächste Europameisterschaft in 13 Ländern
Emotionaler Abschied für Stevens - Assauer sorgt für rührende Momente
Emotionaler Abschied für Stevens - Assauer sorgt für rührende Momente
Ex-Stabhochspringer Tim Lobinger ist schwer erkrankt
Ex-Stabhochspringer Tim Lobinger ist schwer erkrankt
Nach Fahrradcrash: Zwei Spitzensportler in Lebensgefahr
Nach Fahrradcrash: Zwei Spitzensportler in Lebensgefahr
"Keine Tabus": Todt deutet radikalen HSV-Umbruch an
"Keine Tabus": Todt deutet radikalen HSV-Umbruch an