Gedanken an die Tour de France

Nach Pariser Anschlägen: Radstar Degenkolb ist mulmig

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Will auch in diesem Jahr bei der Tour de France starten: John Degenkolb wartet noch auf seinen ersten Etappensieg bei der "Großen Schleife".

Berlin - Bei der Vorstellung seines Teams Giant-Alpecin spricht John Degenkolb über die kommende Tour de France. Dabei denkt er auch an die schwarzen Stunden vom 13. November.

Angesichts der Terror-Anschläge von Paris denkt Radprofi John Degenkolb mit Beklemmungen an das nächste Finale der Tour de France im Zentrum der französischen Hauptstadt. "Gerade die Champs Elysées, an der dann wieder die Familie oder Freunde stehen - es ist erschreckend daran zu denken, was passieren kann", sagte der letztjährige Sieger des größten französischen Klassikers Paris-Roubaix bei der Präsentation seines Giant-Alpecin-Teams am Donnerstag in der italienischen Botschaft in Berlin.

"Als ich das im Fernsehen sah, ist es mir eiskalt den Rücken herunter gelaufen", sagte Degenkolb zu den Attentaten vom 13. November in Paris, bei denen 130 Menschen ums Leben gekommen waren. Beim Tour-Finale säumen traditionell hunderttausende Zuschauer den Pariser Prachtboulevard.

dpa

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