Handball-WM in Deutschland

Spieler schwärmen, Prokop warnt: Handballer schon heiß auf nächste Aufgabe

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Nach dem Kantersieg gegen Korea warnt Trainer Christian Prokop vor dem nächsten Gegner

Nach dem Kantersieg gegen Korea befindet sich Handball-Deutschland in Feierlaune. Doch Trainer Christian Prokop warnt vor dem nächsten Gegner.

Berlin - Die deutschen Handballer schwärmten noch lange nach ihrem perfekten WM-Auftakt von der tollen Atmosphäre in der Berliner Arena, der Bundestrainer nahm schon die nächsten Aufgaben ins Visier. "Wir wissen alle, dass es nur der Start war und müssen das Spiel schnell hinter uns lassen", sagte Christian Prokop nach dem lockeren 30:19 (17:10) gegen Korea und fügte mit Blick auf die Partie am Samstag (18.15 Uhr/ZDF) gegen Brasilien an: "Da wartet ein ganz anderes Kaliber auf uns." In unserem Spielplan finden Sie alle Termine und Ergebnisse der Handball-WM 2019.

Die Südamerikaner seien eine Mannschaft, die über "sehr viel Physis" verfüge. "Sie spielen körperlich hart und aggressiv und sind sehr eingespielt", sagte Prokop: "Wir spielen aber zu Hause." Man wolle die "geile Atmosphäre weiter anfeuern" und "die Auftritte weiter genießen". Mit einem weiteren Erfolg kann das deutsche Team bereits die Weichen für den Einzug in die Hauptrunde stellen.

Spieler sind begeistert von Stimmung, Trainer zufrieden mit Mannschaft

Die Spieler schwärmten noch lange nach dem Schlusspfiff von der Stimmung in der ausverkauften Arena. "Als wir die volle Arena gesehen haben und auf das Feld sind, hat sich für uns alle ein Traum erfüllt", sagte Linksaußen Matthias Musche: "Das Gefühl ist schwer zu beschreiben. Das ist Stolz und Freude." Der Magdeburger sprach von einem "schönen Auftaktmatch".

Prokop nahm die "Erkenntnis mit, dass wir in vielen Bereichen gut funktionieren. Wir haben zwei Abwehrsysteme, die greifen." Zudem habe ihm die geringe Menge an technischen Fehlern gefallen. "Wir haben alle Spieler ins Turnier reingekriegt. Das ist eine positive Erkenntnis", sagte Prokop.

Einzig die Chancenverwertung missfiel ihm, doch Sorgen bereiten ihm die Fehlwürfe nicht. "Das wird kein Problem werden. Dafür sind alle stark ausgebildet", sagte der 40-Jährige. Und verabschiedete sich mit einem Lächeln in die Nacht.

sid

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