Vor Duell in der Königsklasse

„Storniert“: Riesen-Ärger bei Bayerns Champions-League-Gegner - und Sorgen um Adeyemi

In der Jugend beim FC Bayern ausgebildet: Karim Adeyemi.
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In der Jugend beim FC Bayern ausgebildet: Karim Adeyemi.

Red Bull Salzburg empfängt den FC Bayern in der Champions League vor vollem Haus. Trotzdem gibt es Ärger. Und leichte Bedenken mit Blick auf Karim Adeyemi.

München/Salzburg - „Ausverkauft!“ Mit dieser Schlagzeile vermeldete Red Bull Salzburg am Wochenende, dass das Hinspiel im Achtelfinale der Champions League* gegen den FC Bayern München an diesem Mittwochabend (21 Uhr, hier im Live-Ticker) mit 30.000 Zuschauern binnen Stunden ausverkauft war. Denn: Nach den jüngsten Corona-Lockerungen in Österreich dürfen Fußball-Stadien wieder voll ausgelastet werden. Das Rückspiel findet übrigens am 8. März in München statt - hier erfahren Sie, wo das K.o.-Spiel im TV und Stream übertragen wird.

Red Bull Salzburg gegen den FC Bayern: Ärger rund ums Ticketing

„Wir freuen uns sehr, dass es kurz vor diesem für ganz Österreich historischen Spiel noch zu einer sinn- und auch verantwortungsvollen Lösung gekommen ist. Es geht hierbei ja nicht nur um den Fußball, sondern um viele weitere Veranstaltungen, die – vor allem, weil sie unter freiem Himmel und in Kombination mit weiteren Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden – so gut wie kein Risiko bedeuten“, erklärte Geschäftsführer Stephan Reiter zur Entscheidung der Behörden.

Wir raten tunlichst von einem solchen Ticketkauf ab!

Red Bull Salzburg vor dem Bayern-Spiel

Aber: Trotz der großen Freude über eine ausverkaufte Arena gab es auch Ärger rund um die Tickets für das Königsklassen-Duell. So teilte der österreichische Serienmeister auf seiner Website mit: „Da es wieder jede Menge illegale Drittanbieter und Websites gibt, die Tickets für unser Heimspiel in der UEFA Champions League* gegen den FC Bayern anbieten, raten wir tunlichst von einem solchen Ticketkauf (z. B. über Viagogo, Willhaben etc.) ab!“ Solche Tickets würden „ausnahmslos storniert“, erklärten die Salzburger weiter mit. Damit aber noch nicht genug.

Ein Pressesprecher von viagogo hat sich zwischenzeitlich geäußert. Er erklärte IPPEN.MEDIA: „Unser Ziel ist es, Ticketkäufern die größtmögliche Auswahl an Tickets für Veranstaltungen auf der ganzen Welt zu bieten und Ticketverkäufern - von Einzelpersonen, die noch ein Ticket übrighaben, bis hin zu großen multinationalen Veranstaltern - zu helfen, ein globales Publikum zu erreichen. Wettbewerbsschädliche Maßnahmen von Veranstaltern, die Kauf- und Wiederverkaufsoptionen beschränken, schaden den Fans, die mit dem Kauf von Eintrittskarten über regulierte Ticketplattform wie viagogo zufrieden sind, indem sie deren Wahlmöglichkeiten, Flexibilität und Zugang zu Veranstaltungen einschränken.“

Red Bull Salzburg gegen den FC Bayern: Riesen-Ansturm auf die Champions-League-Tickets

Offenbar war der Ansturm auf die begehrten Karten für das Spiel gegen den deutschen Bundesliga-Rekordmeister* so groß, dass es angeblich zu Schwierigkeiten auf der Ticketing-Website kam. So schrieb ein Fußball-Fan bei Twitter: „Seit 10 Uhr hab ich wahrscheinlich 5000 Mal die Seite aktualisiert und war 3 Stunden in der Hotline…wirklich ein sehr schlechter Online-Auftritt und ein noch schlechterer Kundenservice.“ Ein andere User meinte, dass die Seite bei ihm „gecrashed“ sei.

Wieder voll belastbar soll dagegen Karim Adeyemi sein, der laut verschiedener Medienberichte vor einer Unterschrift bei Borussia Dortmund* steht. Der erst 20-jährige deutsche Nationalspieler musste sich unlängst einer Mandeloperation unterziehen. „Er hat weite Teile der Vorbereitung versäumt, dementsprechend fehlen ihm noch ein paar Körner“, erzählte der deutsche RB-Trainer Matthias Jaissle nach dem 2:1 des österreichischen Meisters beim Traditionsverein Rapid Wien. Adeyemi, der mit 14 Treffern die Torschützenliste der österreichischen Bundesliga anführt, hatte gegen den Hauptstadtklub am Samstag sein Comeback gegeben.

Im Video: Champions League - Bayern in Salzburg vor vollem Haus

Der Stürmer wurde in der Jugend des FC Bayern* und bei der SpVgg Unterhaching vor den Toren der Isarmetropole ausgebildet, seine Eltern leben in Haching und arbeiten für den dortigen Regionalligisten. Und so dürften sie auch am Mittwochabend bei der Champions League in Salzburg gegen die Münchner* unter den Zuschauern sitzen, während andere Fans beim Ticketing leer ausgingen. (pm) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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