Neues Buch

Kurios: Ibrahimovic wollte nie zu PSG - warum er dann doch wechselte

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Spielt mittlerweile bei Los Angeles Galaxy: Zlatan Ibrahimovic. 

Zlatan Ibrahimovic hatte eigentlich gar keine Lust auf Paris Saint-Germain! Doch warum wechselte er letztlich trotzdem in die französische Hauptstadt?

Paris - Spektakulär, weltklasse, eine echte Type: All diese Attribute treffen auf kaum einen Fußballer der letzten 15 Jahre so zu wie auf Zlatan Ibrahimovic. Der Schwede hat schon in allen großen europäischen Ligen (bis auf die Bundesliga) gespielt, zahlreiche Titel geholt und noch mehr Tore der Marke „eigentlich unmöglich“ geschossen. Im Sommer 2012 wechselte er vom AC Mailand zu Paris Saint-Germain. 

Wäre es allerdings nur nach „Ibra“ gegangen, hätte dieser Wechsel nie stattgefunden. Denn der Star-Stürmer wollte eigentlich gar nicht den AC Mailand verlassen. Die Italiener verkauften ihn dennoch, sodass der mittlerweile 37-Jährige hohe Forderungen an PSG stellte, mit der Erwartung, dass diese nie erfüllt werden könnten. Doch er irrte gewaltig. 

Zlatan Ibrahimovic: Verkauf wider Willen

In seiner neuen Autobiographie „I Am Football“ verrät Ibrahimovic, wie dieser Wechsel letztlich über die Bühne ging. Ein Vorabdruck des Buches erschien in der Zeitung Aftonbladet. Demnach habe der damalige Milan-Boss Adriano Galliani zu seinem Star-Spieler gesagt: „Mach dir keine Sorgen, Zlatan, wir verkaufen dich nicht.“ 

Wenige Wochen später kam dann aber alles anders. „Ibra“ erhielt einen Anruf von seinem berühmt-berüchtigten Berater Mino Raiola, der ihm mitteilte, dass sich Leonardo bei ihm melden würde. Leonardo wer? „Dann wurde mir plötzlich klar: Er sprach über Leonardo, den PSG-Sportdirektor“, erinnert sich Ibrahimovic. Ironischerweise ist Leonardo mittlerweile technischer Direktor beim AC Mailand. 

Der ehemalige schwedische Nationalspieler erzählte weiter: „Ich sagte zu Mino: ‚Ich werde seinen Anruf nicht entgegen nehmen. Galliani bestätigte mir, dass er mich nicht verkaufen werde.‘ Dann sagte Mino einfach zu mir: ‚Ich weiß, aber sie haben dich schon verkauft.‘“ Wumms! PSG hatte 21 Millionen Euro an die „Rossoneri“ überwiesen. 

Zlatan Ibrahimovic: ‚Mann, Sie übertreiben, Sie fordern zu viel‘ 

Also beschloss Ibrahimovic, den Wechsel zu verkomplizieren. „Ich wollte mein Milan-Gehalt behalten, und ich wollte, dass sie so etwas sagen wie: ‚Mann, Sie übertreiben, Sie fordern zu viel.‘ Ich wollte das ausnutzen, damit sie einen Rückzieher machen.“ 

Also listete er zahlreiche Wünsche auf, die Raiola an PSG weiterleiten sollte. „Als ich fertig war, sagte ich meiner Frau Helena, dass sie [die PSG-Verantwortlichen; Anm. d. Red.] das niemals akzeptieren würden, es war unmöglich.“

Wie falsch er mit dieser Annahme lag. „Nur 20 Minuten später rief mich Mino an und sagte: ‚Sie geben dir alles, wonach du verlangt hast.‘ Danach gab es kein Zurück mehr. Ich sagte ihm: ‚Okay, mach alles fertig.‘ Ich bin ein Mann, der zu seinem Wort steht. Wenn ich sage, dass ich etwas tun werde, dann mache ich es auch.“ 

Für beide Seiten letzten Endes sicherlich ein Segen. Ibrahimovic blieb vier Jahre in der französischen Hauptstadt und erzielte für PSG in 180 Spielen 156 Tore und legte 61 weitere Treffer auf. In diesen vier Jahren holte er mit den Parisern viermal den französischen Meistertitel und zweimal den nationalen Pokal. Seit vergangenem März schnürt „Ibrakadabra“ seine Fußballschuhe für LA Galaxy in der Major League Soccer. 

Zuletzt wurde über einen möglichen Wechsel von Ibrahimovic zu Real Madrid spekuliert. Sein 500. Karriere-Tor hatte er „zlatanesk“ per Karate-Kick erzielt.

Kürzlich hat sich ein bekannter Bayern-Spieler als Ibrahimovic verkleidet, was niemandem auffiel. Kehrt Zlatan Ibrahimovic nach Europa zurück? Der MLS-Boss nannte seinen neuen Verein.

nc

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