Neues Posting des Kultstürmers

Zlatan Ibrahimovic: Abfuhr von Mourinho - und Hinweis auf den neuen Klub?

Zlatan Ibrahimovic verabschiedet sich medienwirksam aus den USA. Wohin zieht es den schwedischen Torjäger als nächstes? Von Startrainer Jose Mourinho gibt es einen Korb.

  • Zlatan Ibrahimovic spielte seit März 2018 für LA Galaxy.
  • Seinen auslaufenden Vertrag hat der Angreifer nicht verlängert.
  • Wo zieht es den kultigen Schweden hin - Spanien, Italien, oder in die Heimat?

Update vom 26. November: Zlatan Ibrahimovic hat es schon wieder getan! Der schwedische Kultstürmer postete ein Video, das vermeintlich das Geheimnis um seinen neuen Arbeitgeber lüftet. Dem Clip nach zu urteilen zieht es den exzentrischen Torjäger zurück in sein Heimatland - zum Erstligisten Hammarby IF:

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Ob es sich bei dem derzeitigen Tabellendritten aus der Hauptstadt Stockholm jedoch wirklich um den neuen Verein des früheren schwedischen Nationalspielers handelt? Schließlich hatte Ibrahimovic bereits vor einigen Wochen Spanien per Social-Media-Post auf seine Rückkehr vorbereitet. Eine Bestätigung ist jedoch bis zum heutigen Tage nicht erfolgt...

Erst am Montag hatte der neue Tottenham-Trainer José Mourinho eine Verpflichtung von Ibrahimovic ausgeschlossen. Es bestehe „keine Chance“, den Schweden unter Vertrag zu nehmen, denn die Spurs haben in Harry Kane „den besten Stürmer in England“. Ibrahimovic sei ein „fantastischer Spieler, ein fantastischer Bursche, aber ich würde sagen - keine Chance“, betonte der portugiesische Trainer.

Zlatan Ibrahimovic vor Comeback - skurriler Tweet zum US-Abschied

Update vom 19. November: Zlatan Ibrahimovic sucht einen neuen Verein, Borussia Dortmund könnte noch einen Stürmer gebrauchen. Bahnt sich ein Mega-Transfer an beim BVB? Ein Gedankenspiel zu den News undGerüchten rund um Ibrahimovic und Borussia Dortmund von unseren Kollegen bei wa.de*.

Update vom 14. November: Zlatan Ibrahimovic hat sich mit einer für ihn typischen Botschaft von seinem Klub L.A. Galaxy verabschiedet. Seinen Abschied aus den USA scheint er damit bestätigt zu haben. Dies konnte er offenbar aber nicht tun, ohne einen kleinen Seitenhieb gegen eine US-amerikanische Nationalsportart mitzuschicken. 

So schrieb er auf Twitter und Instagram: „Ich kam, ich sah, ich eroberte. Danke L.A. Galaxy, durch euch habe ich mich wieder lebendig gefühlt. An die Galaxy-Fans - ihr wolltet Zlatan, ich habe euch Zlatan gegeben. Gern geschehen. Die Story wird fortgesetzt ... Jetzt guckt euch weiter Baseball an.“ Dazu postete er ein Bild, auf dem er mit heroischer Pose auf einem Felsen über dem Galaxy-Stadion und der Stadt Los Angeles steht.

Für Galaxy schoss die schwedische Ikone in 58 Spielen 53 Tore. Dabei erzielte er auch noch 15 Assists. In den MLS-Playoffs schied er Ende Oktober mit 3:5 gegen den Stadtrivalen Los Angeles FC aus. Zuletzt wurde immer wieder eine Rückkehr zum sportlich kriselnden AC Mailand diskutiert. Auch die Liga-Konkurrenten FC Bologna und SSC Neapel werden gehandelt.  

Zlatan Ibrahimovic vor Europa-Comeback - MLS-Boss nennt sein neues Team

Erstmeldung: Los Angeles - Zlatan Ibrahimovic zählt auch mit 38 Jahren zu den absoluten Leistungsträgern seines aktuellen Teams LA Galaxy. Allerdings läuft sein Vertrag zum Ende des Jahres aus und der Kult-Schwede will den Kontrakt offenbar eher nicht verlängern. Er selbst sieht sich weiterhin zu höherem berufen und diese Ansicht teilt wohl auch ein Kult-Team aus Europa.

Das teilte nun der Boss der Major League Soccer Don Garber mit. In einem Interview mit dem Sender ESPN sprach Garber, der sich in den vergangenen eineinhalb Jahren des Öfteren mit den Charakterzügen des Schweden konfrontiert sah, über den Abschied von Ibrahimovic aus der US-Liga. „Ich habe die Zlatan-Momente genossen“, so Garber. Schon diese Aussage allein deutet darauf hin, dass Zlatan seinen auslaufenden Vertrag bei LA Galaxy offenbar nicht verlängern wird und die USA verlassen werde.

Zlatan Ibrahimovic vor Europa-Comeback: Steht bereits das neue Team fest?

Doch Garber ging in dem Interview sogar noch einen Schritt weiter. Er nannte sogar den neuen Zielklub von Ibrahimovic und das in einem Nebensatz - so, als ob das ohnehin schon jeder gewusst hätte. Garber sprach eigentlich weiterhin über Ibrahimovic im Allgemeinen und seine Zeit bei LA - dann sagte er nebenbei: „Er ist ein 38-Jähriger, der jetzt vom AC Mailand rekrutiert wird, einem der Top-Klubs in der Welt“.

Zlatan Ibrahimovic soll vor einem Europa-Comeback stehen. Doch in welchem Land?

Diese Aussage lässt natürlich aufhorchen. Weiß der Liga-Boss mehr als alle anderen? Kehrt Ibrahimovic tatsächlich nach Europa zurück und dann ausgerechnet zu seinem Ex-Klub AC Mailand? Die Italiener würden es sich sicher wünschen, denn der ehemals große und erfolgreiche Klub steckt schon seit längerem in der Krise, steht aktuell auf Platz zwölf der Serie A und kommt einfach nicht in die Puschen. Ibrahimovic spielte bereits von 2010 bis 2012 beim AC Mailand und bescherte den Rossoneri gleich in der ersten Saison den ersten Liga-Titel seit damals sieben Jahren. In 29 Spielen schoss Zlatan 14 Tore und legte 13-mal auf.

Ibrahimovic selbst heizt Gerüchte über Rückkehr nach Europa an

Ibrahimovic wiederum hatte erst vor Kurzem selbst Spekulationen über eine Rückkehr nach Europa angeheizt. Allerdings nicht nach Italien. In einer etwas kyrptischen Instagram-Botschaft schrieb Zlatan: „Hola España, wisst ihr was? Ich komme zurück!“ Ob er damit auf einen Wechsel zu einem spanischen Club anspielte, blieb zunächst völlig unklar. In der Vergangenheit hat sich der Schwede immer wieder geheimnisvoll in den sozialen Medien geäußert - manchmal bloß zu Werbezwecken für einen seiner Sponsoren.

Vor einem guten Jahrzehnt stand Ibrahimovic in Spanien an der Seite von Lionel Messi eine Saison lang im Aufgebot des FC Barcelona, wo er aber immer wieder mit Erfolgstrainer Pep Guardiola aneckte. Im Zuge des Ärgers mit dem Coach wechselte er damals schließlich zurück in die italienische Serie A.

Zlatan Ibrahimovic schießt gegen die MLS: „Spaziergang im Park“

Ein Abgang aus den USA scheint auch wegen Ibrahimovics Äußerungen nach dem womöglich letzten Ligaspiel für LA Galaxy wahrscheinlich. „Stellt euch vor, ich wäre nicht mehr hier. Wenn ich nicht bleibe, dann wird sich niemand daran erinnern, was die MLS überhaupt ist“, so der Schwede. Allerdings sagte Ibrahimovic auch: „Ich will nicht respektlos sein, aber das hier ist wie Training für mich. Das Stadion ist zu klein für mich. Ich bin es gewohnt, vor 80.000 zu spielen“. „Das hier ist wie ein Spaziergang im Park.“

Neben dem AC Mailand soll es aber noch weitere Teams geben, die an einem Zlatan-Comeback in Europa interessiert sind. Nach Medienberichten soll der SSC Neapel mit dem ehemaligen Bayern-Coach Carlo Ancelotti soll interessiert sein. Aber auch seine Ex-Klubs Inter Mailand und Manchester United sollen an einer kurzfristigen Beschäftigung Interesse haben.

rjs/dpa

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Rubriklistenbild: © dpa / Ringo Chiu

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