Erster Saisonsieg

"Wölfe" vermiesen Bayer den Sprung auf Platz 1

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Wolfsburg feierte gegen Leverkusen seinen ersten Saisonsieg.

Wolfsburg - Fünf Tage nach der Auftaktpleite in der Champions League hat Bayer Leverkusen auch in der Bundesliga seine erste Saisonniederlage kassiert und den Sprung an die Tabellenspitze verpasst.

Das Team von Trainer Roger Schmidt unterlag nach langer Unterzahl 1:4 (1:2) beim VfL Wolfsburg, der sich mit dem ersten Ligasieg für das 1:4 in der Europa League beim FC Everton am Donnerstag erfolgreich rehabilitierte.

Die Tore für Wolfsburg erzielten Ricardo Rodriguez (8., Foulelfmeter und 63.), Vieirinha (45.) und Aaron Hunt (81.), Josip Drmic markierte das zwischenzeitliche 1:1 (29.) für Leverkusen. Bayer-Verteidiger Giulio Donati sah nach einer Notbremse schon früh die Rote Karte (7.). Am kommenden Mittwoch reisen die Wolfsburger zu Hertha BSC nach Berlin, Leverkusen empfängt den FC Augsburg.

Im Vergleich zum 0:1 beim AS Monaco in der Königsklasse wechselte Leverkusens Coach Schmidt gleich viermal. Unter anderem saßen Heung-Min Son und Stefan Kießling zu Beginn nur auf der Bank. Bei den Gastgebern stand erstmals Neuzugang Nicklas Bendtner in der Startelf, Maximilian Arnold war wegen eines grippalen Infekts erst gar nicht im Kader.

Früher Platzverweis für Leverkusens Donati

Im Duell der beiden Europapokalverlierer zeigten sich von Anpfiff an die Wolfsburger trotz zwei Tage weniger Pause deutlich präsenter. Im Gegensatz zum Spiel in Everton gingen sie hochkonzentriert und engagiert in die Zweikämpfe. Auch wegen dieser Aggressivität fiel früh der Führungstreffer.

Junior Malanda gab einen Ball in die Spitze nicht verloren, setzte sich gegen Donati durch und konnte von diesem nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Platzverweis für den Italiener und Elfmeter waren das Ergebnis. Rodriguez verwandelte sicher. Die Leverkusener schienen vom Auftreten des VfL völlig überrascht und anschließend in Unterzahl überfordert. Immer wieder konnten sie sich nur durch Fouls helfen und hatten bei einem Pfostenschuss von Kevin de Bruyne (22.) noch Glück.

Wie unter der Woche in der Europa League wurden die Wolfsburger aber für die eigenen Fehler in der Abwehr sofort bestraft: Innenverteidiger Robin Knoche verlor nach einem Abstoß von Bernd Leno das Kopfballduell gegen Karim Bellarabi, Drmic enteilte Rodriguez und schoss völlig frei ein (29.) - zu diesem Zeitpunkt überraschend, es war die erste Torchance der Gäste.

Das sind die neuen Bundesliga-Trikots 2014/2015

Fußball Bundesliga Trikots 2014/15
Asymmetrische Schnitte, Retro-Style und Kragen - während manche Vereine ihren Look beibehalten, überraschen andere mit neuen Designs. Klicken Sie sich durch die neuen Bundesliga-Trikots 2014/2015! © Combo / picture alliance / dpa
Fußball Bundesliga Trikots 2014/15
Auf dieses Bild haben die Fans lange gewartet: Robert Lewandowski im Trikot des FC Bayern. Die Münchner haben sich bei der Wahl der Spielkleidung an einem Modell aus den 1990er Jahren orientiert. © picture alliance / dpa
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Ungewohnter Anblick bei Borussia Dortmund: Neben Neuzugang Ciro Immobile überrascht auch die Optik der Trikots. Die Borussen spielen dieses Jahr mit asymmetrischen Streifen. © picture alliance / dpa
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Bei den königsblauen Trikots des FC Schalke 04 hat sich dagegen nur wenig geändert. © picture alliance / dpa
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Eine völlig neues Outfit? Keine Sorge: Nur das Ausweichtrikot von Bayer 04 Leverkusen ist weiß. Ansonsten bleibt die Werkself ihren traditionellen Farben rot und schwarz treu. © picture alliance / dpa
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Der Preis für das gewagteste Trikot geht diese Saison an den VfL Wolfsburg. Die Hemden überraschen mit auffälligen Diagonalstreifen und neuen Farbkombinationen beim Ausweichtrikot. © VFL Wolfsburg
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Borussia Mönchengladbach setzt derweil auf den Retro-Look: Das Design ist an ein Modell aus den 70er Jahren angelehnt. © picture alliance / dpa
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Schlicht und schnörkellos präsentiert sich das rote Trikot des 1. FSV Mainz 05. © picture alliance / dpa
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Tobias Werner fühlt sich im neuen Trikot des FC Augsburg sichtlich wohl. © picture alliance / dpa
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Adam Szalai im neuen Jersey der TSG Hofenheim. Die TSG hat sich für ein neues Design mit diagonalem Farbverlauf entschieden. © picture alliance / dpa
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Das Trikot von Hannover 96 ist ein schlichter Mix aus roten und dunkelroten Streifen. © picture alliance / dpa
Immernoch in Streifen, davon allerdings etwas weniger und dafür breiter: So präsentiert sich Hertha BSC (r.). © picture alliance / dpa
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Einzige Überraschung bei den ansonsten traditionell gehaltenen Trikots des SV Werder Bremen: der weiße Flügelkragen. © picture alliance / dpa
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Gleiche Optik, neuer Ausstatter: Nike ist neuer Trikotsponsor der Eintracht Frankfurt. © Eintracht Frankfurt
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Auch das Jersey des SC Freiburg ist schlicht gehalten. Die Breisgauer kehren wieder zum einfarbigen Trikot zurück, nur in den Ärmeln wurde etwas weiß beigemischt. © SC Freiburg
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Der VfB Stuttgart zeigt sich stilbewusst und präsentiert ein Jersey mit Flügelkragen und Knopfleiste. Neu: Das modifizierte Vereinslogo. © VfB Stuttgart
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Als letzte Mannschaft veröffentlichte der Hamburger SV seine Spielkleidung. Neu beim HSV ist der rot-blaue Längssteifen auf der Brust. © dpa
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Dagegen stellte der 1. FC Köln seine neuen Trikots schon bei der Meisterfeier am Ende der letzten Saison vor. Auch bei den Geißböcken stehen diagonale Farbverläufe auf dem Programm. © picture alliance / dpa
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Der zweite Aufsteiger SC Paderborn tritt in der ersten Liga in einem schwarzen Trikot mit feinen blauen Streifen an. © picture alliance / dpa

Mit dem Gegentreffer war auch die Unsicherheit wieder zurück beim VfL, von der Überzahl war nicht mehr viel zu sehen. Erst kurz vor der Halbzeit konnten sich die Wolfsburger wieder entscheidend in der Offensive durchsetzen: Eine passgenaue Flanke von Rodriguez köpfte Vieirinha ins Tor (45.).

Nach der Pause investierten die Leverkusener mehr in die Offensive, echte Torchchancen gab es aber nicht. Die Wolfsburger hatten dagegen gute Konterchancen.

Nach einer Ecke vollendete Rodriguez mit einem schönen Volleyschuss zum 3:1. Erst in der 66. Minute brachte Schmidt Kießling als zweiten Stürmer. Nach einem Fehler von Luiz Gustavo hatte er nur wenig später sogar gleich die Chance zum 2:3, doch Kießling verzog.

sid

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