Von Flick nicht nominiert

Wo ist eigentlich Robin Gosens? DFB-Star absolviert Triathlon und hat privat große Pläne

Robin Gosens (l.) im Ziel des Bocholter Triathlons.
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Robin Gosens (l.) im Ziel des Bocholter Triathlons.

Um Robin Gosens ist es ruhiger geworden. Hansi Flick berücksichtigte ihn für die Nations League nicht, also versuchte er sich in einer anderen Sportart.

Bocholt - Bei der EM 2021 gehörte Robin Gosens zu den wenigen Gewinnern der deutschen Nationalmannschaft und spielte sich auf der linken Seite fest. Nun hat der Publikumsliebling allerdings ein schweres Halbjahr hinter sich.

Nach seinem Wechsel von Atalanta Bergamo zu Inter Mailand suchte ihn das Verletzungspech heim. Probleme am Oberschenkel zwangen ihn zu einer längeren Pause, gegen Saisonende kam er dann nicht mehr am stark aufspielenden Ivan Perisic vorbei. Bundestrainer Hansi Flick nominierte ihn in der Folge nicht für die vier anstehenden Nations-League-Partien.

Robin Everardus Gosens
Geboren: 5. Juli 1994 (Alter 27 Jahre), Emmerich am Rhein
Verein: Inter Mailand
Position: Linke Außenbahn
Marktwert: 28 Millionen Euro

DFB: Robin Gosens läuft seinen ersten Triathlon

Die Füße legt er trotz der spielfreien Sommerpause nicht hoch: Im heimischen Niederrhein absolvierte Gosens seinen ersten Triathlon. Fotos vom Aasee-Triathlon in Bocholt postete er stolz auf seinem Instagram-Kanal: „My first Triathlon“. Der DFB-Star belegte mit einer Zeit von knapp 1:11 Stunden Platz 40 über die Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen).

Gosens hält sich auch für die WM in Katar fit, für die er sich vorher seinen Stammplatz wieder erkämpfen will. „Mein Ziel und Traum ist die Teilnahme an der Weltmeisterschaft“, sagte er jüngst der Rheinischen Post. „Mit Bundestrainer Hansi Flick gab es ein Gespräch, in dem er noch einmal klargemacht hat, dass ich bei Inter Spielrhythmus bekommen muss. Er sagte aber auch, dass die Tür für mich weiter offen ist, wenn ich regelmäßig spiele. Ich habe es in der eigenen Hand, alles dafür zu tun“, verriet er.

Angesichts der müden Unentschieden-Serie der DFB-Elf könnte Flick den Linksfuß wohl durchaus gebrauchen.

Rekord-Summe 222 Millionen Euro: Die 11 teuersten Transfers der Geschichte

Paul Pogba guckt emotional
Paul Pogba belegt den 11. Platz. Für 105 Millionen Euro holte Manchester United 2016 den Franzosen von Juventus Turin zurück. 2012 wechselte er aus der Jugend ablösefrei nach Italien.  © Oscar del Pozo/AFP
Romelu Lukaku zeigt nach oben.
113 Millionen Euro hat sich der FC Chelsea Romelu Lukaku kosten lassen. 2021 wechselte er von Inter Mailand auf die Insel. Trotz der stolzen Transfer-Summe belegt er „nur“ Platz 10.  © Franck Fife/AFP
Eden Hazard blickt in die Kamera
Eden Hazard, dessen Bruder Thorgan beim BVB aufläuft, wechselte 2021 vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen bezahlten für den Transfer nicht weniger als 115 Millionen Euro.  © John Thys/AFP
Cristiano Ronaldo geht im Manchester Trikot über den Platz
Natürlich gehört auch CR7, aka Cristiano Ronaldo, zu den teuersten Transfers der Geschichte. Bei Real Madrid erzielte er in 438 Spielen 450 Tore. Deswegen musste Juventus Turin tief in die Tasche greifen: 117 Millionen Euro kostete seine Verpflichtung. Inzwischen spielt er bei Manchester United.  © Gareth Fuller/Imago
Jack Grealish feiert mit dem Pokal
Jack Grealish belegt den 7. Platz in der Liste. Sein Wechsel von Aston Villa nach Manchester City kostete den Sky Blues 117,5 Millionen Euro. Im August 2021 ging der Transfer über die Bühne, sein Vertrag geht bis Juni 2027. © Xinhua/Imago
Antoine Griezmann ballt im Trikot von Atletico Madrid die Faust
Bei Atlético Madrid und der französischen Nationalmannschaft überzeugte Antoine Griezmann auf ganzer Linie – auch den FC Barcelona. Die Katalanen kauften im Sommer 2019 den heute 31-Jährigen für 120 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurde er allerdings wieder an Atlético Madrid ausgeliehen.  © Pierre-Philippe Marcou/AFP
Joao Felix ballt die Faust
Der Angreifer Joao Felix zählt ebenfalls zu den teuersten Transfers der Geschichte. Seine Verpflichtung kostete Atlético Madrid 127,2 Millionen Euro. 2019 erhielt er den Golden Boy Award als bester U21-Spieler Europas. © Oscar del Pozo/AFP
Philippe Coutinho läuft über den Platz
Auf Platz vier ist Philippe Coutinho. FC Barcelona hat 135 Millionen Euro an Liverpool gezahlt. Richtig durchsetzen konnte er sich bei den Blaugranas allerdings nicht. 2019 – ein Jahr nach seiner Verpflichtung in Barcelona – wurde er erst an den FC Bayern, dann an Aston Villa verliehen. An den England-Klub wurde er dann 2022 verkauft.  © Douglas Magno/AFP
Ousmane Dembélé verschränkt lachend die Hände hinter dem Kopf
Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen: Platz drei der teuersten Transfers aller Zeiten belegt Ousmane Dembélé. Bei seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona kassierte Borussia Dortmund 140 Millionen Euro. Sein Vertrag beim FC Barcelona geht bis Juni 2022. © Lluis Gene/AFP
Kylian Mbappé läuft über den Platz
Kylian Mbappé ist der zweitteuerste Transfer aller Zeiten. Sein Wechsel ließ sich AS Monaco fürstlich entlohnen. 180 Millionen Euro musste Paris Saint-Germain bezahlen. Ursprünglich sollte seine Verpflichtung 145 Millionen Euro kosten, durch seine Verlängerung bei den Hauptstädtern im Jahr 2022 stieg die Summe aber nochmal um 35 Millionen Euro – aufgrund von Bonuszahlungen. © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/Imago
Neymar rennt über den Platz
Mit weitem Abstand führt Neymar die Liste der teuersten Transfers an. Auch hier musste Paris Saint-Germain tief in die Tasche greifen: 222 Millionen Euro kostete die Rekordverpflichtung. Sein Vertrag läuft bis 2025.  © Michael Baucher/Imago

DFB: Robin Gosens macht bei „Schlag den Star“ mit

Konkurrent Perisic ist vor Kurzem zu Tottenham Hotspur gewechselt, der Weg bei Inter scheint also frei zu sein. Positive Energie wird Gosens zudem aus seinem privaten Umfeld ziehen: Im Sommer heiratet er seine Schulfreundin Rabea standesamtlich. Die beiden haben mit Söhnchen Levi bereits gemeinsamen Nachwuchs.

In der Sommerpause lässt sich Gosens außerdem einen TV-Auftritt nicht entgehen: Bei der Pro7-Show „Schlag den Star“ tritt er gegen den ehemaligen isländischen Nationalspieler Rurik Gislason an. Die Sendung wird am 2. Juli ausgestrahlt. (epp)

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