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Corona: Merkel-Kabinett berät Maßnahmen - Erste Verschärfung klar, Dokument soll jetzt Exit-Plan zeigen

Kanzlerin Angela Merkel berät mit dem Krisen-Kabinett über das Coronavirus. Dabei geht es auch um den Plan von Horst Seehofer die aktuellen Maßnahmen zu erweitern.
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Nach Teilerfolg in Deutschland

Sommermärchen 2006: WM-Macher müssen nach wie vor Strafen durch Justiz fürchten

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Franz Beckenbauer droht weiter Ärger wegen der WM 2006.

Die WM-Macher um Wolfgang Niersbach, Theo Zwanziger, Horst R. Schmidt und Franz Beckenbauer müssen trotz des juristischen Teilerfolgs weiter Strafen fürchten.

Nach ihrem juristischen Teilerfolg in Deutschland im Zusammenhang mit der Affäre um die Vergabe der WM 2006 droht den früheren DFB-Funktionären in der Schweiz weiter Ungemach. Wie die Bundesanwaltschaft (BA) dem SID am Mittwoch mitteilte, ist das Strafverfahren gegen die Ex-Präsidenten Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger sowie den ehemaligen Generalsekretär Horst R. Schmidt noch immer in vollem Gange. Auch gegen OK-Boss Franz Beckenbauer ermittelt die BA. 

WM 2006: Strafverfahren kann sich noch ziehen 

Seit knapp drei Jahren geht die Behörde dem "Verdacht des Betrugs, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der Geldwäscherei sowie der Veruntreuung" nach. Wann die Untersuchungen abgeschlossen sind, wollte die BA nicht vorhersagen.

"Da es sich bei Strafverfahren um dynamische Prozesse handelt, die nicht von der Bundesanwaltschaft alleine beeinflusst werden, kann über den zeitlichen Rahmen oder Verlauf keine Prognose gemacht werden", hieß es in der Stellungnahme.

Das Landgericht Frankfurt/Main hatte am Montag entschieden, dass den früheren Bossen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nicht der Prozess gemacht wird. Das Gericht lehnte die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen Niersbach (67) und Zwanziger (73) sowie Schmidt (76) ab. Die 2. Strafkammer sah mit Blick auf die Steuerhinterziehungsklage gegen die drei ehemaligen Spitzenfunktionäre keinen hinreichenden Tatverdacht. Das gilt auch für den ehemaligen Generalsekretär des Weltverbandes FIFA, den Schweizer Urs Linsi (69). 

Auch Hinweise auf Stimmenkauf hatte die Staatsanwaltschaft nicht finden können. 

sid

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