Didavi muss bleiben

Stuttgart will mit Kramny in die Winterpause gehen

Jürgen Kramny, VfB Stuttgart
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Führt den VfB Stuttgart wohl mindestens noch zwei Ligaspiele an: Jürgen Kramny trainiert die Schwaben seit der Entlassung von Alexander Zorniger.

Stuttgart - Mit Interimstrainer Jürgen Kramny soll der VfB Stuttgart nach dem Willen von Robin Dutt in die Winterpause gehen. Auch zu Daniel Didavi äußert sich der Sportvorstand.

Sportvorstand Robin Dutt hat eine Jobgarantie für Jürgen Kramny vermieden, würde den Interimstrainer des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart aber gerne bis Weihnachten halten. „Kramny bleibt bis zum Winter“, sagte Dutt am Dienstag. „Das wäre von mir sehr gewünscht.“ Ein Versprechen wollte der 50-Jährige aber nicht abgeben. Kramny wird die Mannschaft in jedem Fall am Freitag im Spiel beim FSV Mainz 05 betreuen.

Parallel schaut sich Dutt aber nach Alternativen um und ist vom Reiz des Trainerjobs bei den abstiegsbedrohten Schwaben überzeugt. Der VfB habe nach wie vor eine große Strahlkraft. „Aus Sicht vieler Beobachter spielt die Mannschaft fast die gesamte Vorrunde unter ihren Möglichkeiten“, sagte Dutt. „Das heißt, das ist ja auch für jeden Trainer eine große Chance.“ Der Club sucht seit der Trennung von Alexander Zorniger vor zwei Wochen nach einem neuen Chefcoach.

Dutt: Wir brauchen Didavi

Derweil wird Mittelfeldspieler Daniel Didavi den VfB nicht vorzeitig in der Winterpause verlassen. „Wir brauchen ihn“, sagte Dutt über den von mehreren Fußball-Bundesligisten umworbenen Akteur. „Gehen wir mal davon aus, dass Daniel noch mindestens diese Saison bei uns spielt.“ 

Der Vertrag des 25 Jahre alten Spielmachers läuft am Ende dieser Spielzeit aus, Didavi wäre dann ablösefrei. Aus der Bundesliga sollen der VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen Interesse an ihm haben. Mit Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking hatte Didavi während seiner Zeit beim 1. FC Nürnberg bereits zusammengearbeitet.

dpa

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