Keine klare Aussage zu seiner Zukunft

VfB feiert ausgelassen - Macht Terodde den Abflug?

VfB Stuttgart - Würzburger Kickers
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Der VfB Stuttgart ist wieder erstklassig. Hier sehen Sie die Bilder der ausgelassenen Feier.
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Stuttgart - Fast 100 000 Anhänger feierten Zweitligameister VfB Stuttgart und seine Aufstiegshelden. Für kleinere Misstöne sorgt der Fall von Simon Terodde.

Meister-Trainer Hannes Wolf kam vor lauter Jubel überhaupt nicht dazu, sich bei den Fans des VfB Stuttgart zu bedanken. Bei der großen Feier auf dem Cannstatter Wasen Stunden nach dem 4:1 (1:0) gegen die Würzburger Kickers unterbrachen die etwa 40 000 Fans den 36-Jährigen schon nach der Begrüßung minutenlang mit dem Klassiker „Oh, wie ist das schön.“ Als er nach mehreren Anläufen schließlich sprechen konnte, sagte Wolf am Sonntag: „Ich wünsche euch eine fantastische Nacht von Sonntag auf Freitag. Wir werden den Weg in die Bundesliga gehen mit Respekt, mit Demut als Aufsteiger. Aber wir kommen, um zu bleiben.“

Schon im Stadion war Wolf von den begeisterten Fans ebenso laut gefeiert worden wie Torschützenkönig Simon Terodde. Die Schale bekamen die Profis auf der Tribüne überreicht - ein großer Teil der 60 000 Anhänger hatte sich um die Bitten der Vereinsführung nicht gekümmert und den Platz in der Mercedes-Benz Arena gestürmt. „Ich bin jetzt schon heiser. Das war eine sensationelle Saison. Das hat alles nochmal getoppt. Das ist phänomenal“, rief Terodde nach seinem Doppelpack ins Stadionmikro. „Ich habe eine Gänsehaut.“

Kapitän Christian Gentner bedankte sich zum Ende der Ehrung für die Unterstützung der VfB-Fans. „Vielen, vielen Dank! Was ihr im letzten Jahr für uns geleistet habt, das hat uns getragen.“ Parallel zum Spiel verfolgten 40 000 Menschen das Spiel auf Videowänden.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte: „Jetzt sind wir da, wo wir hingehören.“ Der Grünen-Politiker meinte noch in den Stadion-Katakomben: „Das ist ein toller Tag. Das ist wichtig fürs Land, für die Stadt - und auch für mich. Wir sind ja eine alte VfB-Familie.“

Matthias Zimmermann (32. Minute) Torschützenkönig Terodde (59./80.) und Daniel Ginczek (89.) hatten den Sieg für die Gastgeber ermöglicht. Tobias Schröck (78.) gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer. Der Aufsteiger aus Bayern muss in der kommenden Saison wieder in der 3. Liga antreten und beendet die Spielzeit auf Rang 17. In der Rückrunde gelang kein Sieg.

40 Jahre nach dem bislang letzten Bundesliga-Aufstieg 1977 setzte Trainer Hannes Wolf auf die Wucht einer Doppelspitze und brachte Terodde und Ginczek von Beginn an. Nach elf Minuten war Terodde direkt an der ersten guten Chance des Spiels beteiligt. Der folgende Konter der Würzburger war aber weitaus gefährlicher: VfB-Torwart Mitch Langerak musste gegen Peter Kurzweg und Nejmeddin Daghfous alles geben, um ein frühes Gegentor zu vermeiden.

Der VfB hatte danach seinem Favoritenstatus entsprechend klar mehr Ballbesitz, konnte gegen die laufstarken und hellwachen Gäste aber kaum etwas damit anfangen. Kam Stuttgart dann mal gefährlich vors Tor, verspielten die Schwaben die Möglichkeiten fahrlässig. Nach einer bereits vergebenen Chance drosch Zimmermann eine Ablage von Ginczek dann aber zu seinem ersten Saisontor in die Maschen und brachte den VfB auf Kurs.

Danach funktionierte der Plan mit Ginczek und Terodde dann besser. Ginczek stürmte frei auf Kickers-Torwart Jörg Siebenhandl zu und legte im richtigen Moment uneigennützig quer auf Terodde. Nach der kurzen Nervosität durch Schröcks Anschlusstreffer sorgte erneut Terodde mit seinem 25. Saisontor für Partystimmung. Ginczek krönte seine Leistung mit dem 4:1 und sorgte für den Auftakt einer großen und langen Party in Stuttgart.

Keine klare Aussage zu Teroddes Zukunft beim VfB Stuttgart

Sportvorstand Jan Schindelmeiser und Torjäger Simon Terodde haben nach der Zweitliga-Meisterschaft des VfB Stuttgart eine klare Aussage zur Zukunft des Stürmers vermieden. „Ich möchte das heute überhaupt nicht kommentieren“, sagte Schindelmeiser nach dem 4:1 (1:0) gegen die Würzburger Kickers. Ähnlich äußerte sich Terodde zu den Gerüchten, Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Köln seien an einer Verpflichtung interessiert. „Ich möchte da heute nicht zu viel zu sagen“, sagte er nach seinem Doppelpack und den Saisontoren 24 und 25. „Heute steht der Mannschaftserfolg über allem.“

Die „Bild am Sonntag“ hatte am Spieltag berichtet, Terodde könne in der anstehenden Wechselperiode den VfB Stuttgart dank einer Ausstiegsklausel nach nur einem Jahr wieder verlassen. „Es bleibt genügend Zeit in den nächsten Tagen, diese Fragen zu beantworten“, sagte Schindelmeiser.

dpa

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