Nachwuchsarbeit wird neu aufgestellt

Revolution in Stuttgart: Diese Pläne hat Hitzlsperger

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Thomas Hitzelsperger wird Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart richtet seine Jugendarbeit neu aus, die von Sportvorstand Michael Reschke im vergangenen Jahr angedachte Abschaffung der U23 ist aber vom Tisch.

Stuttgart - Der VfB II, der zurzeit in der Regionalliga Südwest spielt, soll künftig als U21 antreten. Neuer Trainer ist von kommender Saison an Marc Kienle, der bisher schon zum Management des Vereins gehört. Wie der VfB am Freitag mitteilte, wird das Präsidiumsmitglied Thomas Hitzlsperger Leiter des Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des Clubs.

Mit der Herabsetzung der Altersgrenze von 23 auf 21 Jahre solle die Verweildauer der Talente in der zweiten Mannschaft verkürzt werden, sagte ein VfB-Sprecher. Nach der A-Jugend haben Nachwuchsspieler künftig also nur noch zwei Jahre Zeit, um sich bei den Profis durchzusetzen.

Hinkel macht bis zum Saisonende weiter

Bis Saisonende wird der VfB II weiter von Ex-Profi Andreas Hinkel trainiert. Danach wolle der 35-Jährige die Fußball-Lehrer-Lizenz beim DFB erwerben, erklärte der Verein. Hinkel habe ein Angebot vorliegen, in dieser Zeit in anderer Funktion für den VfB zu arbeiten.

„Die Leitung des NLZ ist eine sehr verantwortungsvolle Position“, sagte der frühere Nationalspieler Hitzlsperger. Nach seiner Rückkehr zum VfB habe er in den vergangenen zwölf Monaten viele Facetten der Jugendausbildung und des NLZ kennengelernt. Kienle sagte, mit dieser Neuausrichtung habe der VfB „genau die richtigen Entscheidungen getroffen, um in Zukunft optimale Ausbildungsvoraussetzungen für unsere jungen Spieler zu schaffen“.

dpa

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