Großangelegte Aktion

Terror-Razzia mit 800 Beamten: Auch Wohnung von Ex-Bundesliga-Star durchsucht

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Die Polizei führte eine große Anti-Terror-Razzia durch - auch die Wohnung von Änis Ben-Hatira war betroffen.

Bei einer groß angelegten Anti-Terror-Razzia der Polizei durchsuchten 800 Beamte etliche Objekte. Darunter war auch die Wohnung eines ehemaligen Bundesliga-Spielers.

Berlin - Die Polizei rückte in den frühen Morgenstunden am Mittwoch an. Bei einer großangelegten Anti-Terror-Razzia wurden in neun Bundesländern knapp 90 Objekte von 800 Polizisten durchsucht. Darunter soll auch die Berliner Wohnung des ehemaligen Bundesliga-Spielers Änis Ben-Hatira gewesen sein. Das berichtet die Bild.

Die Razzia richtete sich eigentlich gegen zwei Vereine, die die deutschen Sicherheitsbehörden dem extremistischen Milieu zuordnen. Demnach sollen die Vereine die palästinensische Hamas mit Geld und Propaganda unterstützt haben.

Änis Ben-Hatira flog wegen Kontakten schon aus Fußball-Verein

Dass Ben-Hatira zu einem der beiden Vereine Kontakt hat, ist bereits seit 2017 bekannt. Der Deutsch-Tunesier war bereits 2017 in der Kritik, weil er mit der Organisation „Ansaar International“ zusammenarbeitete. Da er den Verein finanziell unterstützte, löste Ben-Hatiras damaliger Arbeitgeber Darmstadt 98 den Vertrag mit dem Fußballer auf. Der Fußballer weigerte sich damals sich von dem unter Terror-Verdacht stehenden Verein loszusagen.

Nun soll Ben-Hatira, der mittlerweile bei Honved Budapest in Ungarn spielt, wegen seines Engagements sogar ins Fadenkreuz der Anit-Terror-Ermittler gekommen sein.

rjs

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