FC Bayern

„Keiner redet über Mané“: Fußball-Experte redet nach Barca-Spiel Klartext - und zieht Sané-Vergleich

Während Sadio Mané aktuell nach seiner Form sucht, trifft Leroy Sané für den FC Bayern wie am Fließband.
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Während Sadio Mané (l.) aktuell nach seiner Form sucht, trifft Leroy Sané für den FC Bayern wie am Fließband.

Leroy Sané trifft gegen den FC Barcelona erneut, während Sadio Mané weiter torlos bleibt. Sportreporter-Legende Marcel Reif zieht einen Vergleich.

München - Gewonnen und doch bleibt ein Rätsel ungelöst. Das 2:0 gegen den FC Barcelona in der Champions League am vergangenen Dienstag war ein Statement-Sieg des FC Bayern München. Gleichzeitig blieb aber Sadio Mané, der Star-Neuzugang des Sommers, wieder deutlich unter seinen Möglichkeiten. Die Anzahl seiner torlosen Spiele in Folge stieg an diesem Dienstagabend auf vier. Das Rätsel Mané.

Dabei war Afrikas Fußballer des Jahres mit fünf Treffern in den ersten sechs Spielen so furios in die Saison gestartet. Jetzt die Minikrise. Gegen Barca verhinderte Sadio Mané sogar unfreiwillig eine Großchance von Thomas Müller. Bezeichnend für seine aktuelle Situation.

Reif zieht Vergleich zwischen Sadio Mané und Leroy Sané

Noch bezeichnender für Manés Lage war, was nach dem Barca-Spiel des FC Bayern passierte. Hauptthema: Leroy Sané. Der deutsche Nationalspieler war selbst als Sorgenkind in die Saison gestartet, trifft jetzt aber - wie auch gegen Barcelona - wie am Fließband und ist nicht mehr aus der Startelf wegzudenken.

Nach seiner Auswechslung am Dienstag feuerte Sané sauer seine Trinkflasche gen Boden. Später erklärte er: „Einfach nur Emotionen! Ich war nicht sauer wegen der Auswechslung. [...] Ich habe nicht gut gespielt. Deshalb musste die Flasche dran glauben.“ „Keiner redet über Mané, als der rausging“, zog nun Sportreporter-Legende Marcel Reif bei Sport Bild den Vergleich zu Sané. Auch der Ex-Liverpooler war gegen Barca ausgewechselt worden.

Sané habe seinen Wutausbruch souverän wegmoderiert, betonte Reif weiter. Und in Bezug auf Sadio Mané und Auswechslungen schob der frühere Kommentator vielsagend nach: „Fragen Sie mal in Liverpool nach.“ Denn: „Wenn der ausgewechselt wurde, da hat Klopp schon aus Distanz die Hand gereicht, weil der war unter der Decke."

Sadio Mané zeigt sich selbstkritisch

Aus Sicht von Reif sind solche Emotionen jedoch positiv. „Wenn die sagen, ‚toll, dass ich jetzt aufhören kann‘, dann stimmt was nicht“, erklärte er.

Sadio Mané selbst zeigte sich angesichts seiner Tor-Flaute selbstkritisch. „Ich weiß, dass ich es besser kann“, betonte er gegenüber Sport1. Doch: „Ich werde schon bald wieder zeigen, was ich kann. Man muss sich jetzt keine Sorgen um mich machen.“ Die nächste Gelegenheit dazu hat der 30-Jährige am Samstag. Dann trifft Mané mit dem Bayern-Kader auf den FC Augsburg. (nc)

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