Ablöse bleibt Knackpunkt

Liverpool lacht über „Witz“-Angebot des FC Bayern: Freche Mané-Klauseln aufgedeckt

Verpflichtet der FC Bayern München mit Sadio Mané einen absoluten Weltstar? Es gab schon Angebote. Diese sollen in Liverpool aber nicht gut angekommen sein.

München - Sadio Mané soll der große Transfer-Coup des FC Bayern München in diesem Sommer werden. Der Liverpool-Star steht bei den Bossen von der Isar ganz oben auf der Wunschliste, seine Klasse ist unbestritten. Mané gehört seit Jahren zu den besten Spielern der Welt, bei den Reds steht er aber immer ein wenig im Schatten von Mohamed Salah. In der bayerischen Landeshauptstadt soll er dagegen allein die Rolle des Weltstars einnehmen.

Sadio Mané
Geboren: 10. April 1992 (Alter: 30 Jahre), Banbali, Senegal
Position: Linksaußen, Mittelstürmer, Rechtsaußen, Hängende Spitze
Marktwert: 80 Millionen Euro
Vertrag beim FC Liverpool bis: 30. Juni 2023

Sadio Mané zum FC Bayern München? Liverpool-Verhandlungen laufen

So versucht Sportvorstand Hasan Salihamidzic aktuell, den Senegalesen zu überreden - und offenbar rennt er damit offene Türen ein. Mané will dem Vernehmen nach zu den Bayern, weil er eben der große Star des Klubs und der ganzen Liga wäre. Knackpunkt ist und bleibt aber die Ablösesumme. Aktuell feilschen der LFC und der FCB um die Millionen.

Eine erste Offerte aus München soll an der Merseyside abgelehnt worden sein. Und auch eine zweite soll den Reds nicht wirklich geschmeckt haben. Nun wurden pikante Details zu dem angeblichen Angebot enthüllt! Versucht der FC Bayern, die Ablösesumme mit frechen Klauseln in die Höhe zu treiben?

Sadio Mané ist auf dem Zettel des FC Bayern München.

Liverpool lacht über „Witz“-Angebot des FC Bayern: Freche Mané-Klauseln aufgedeckt

Die Münchner haben, so berichtet es der Mirror, etwas aufgestockt. Der Sockelbetrag soll inzwischen rund 27,5 Millionen Euro betragen. Mit verschiedenen Boni könnte die Summe noch auf rund 35 Millionen ansteigen. Das Problem aus Sicht des FC Liverpool sind aber eben jene Bonuszahlungen. Diese seien laut Mirror „beinahe unmöglich zu erreichen“. Das Angebot sei in Liverpool sogar als „Witz“ aufgenommen worden.

Um welche Klauseln ging es in der Offerte? Auch das wird aufgedeckt: Offenbar müsste Mané drei Mal den Ballon d‘Or gewinnen und die Bayern selbst müssten etliche Titel holen, damit die Boni aktiviert werden und letztlich bis zu 35 Millionen Euro nach Liverpool fließen. Natürlich die deutsche Meisterschaft, aber auch von „europäischen Trophäen“ ist die Rede.

Rekord-Summe 222 Millionen Euro: Die 11 teuersten Transfers der Geschichte

Paul Pogba guckt emotional
Paul Pogba belegt den 11. Platz. Für 105 Millionen Euro holte Manchester United 2016 den Franzosen von Juventus Turin zurück. 2012 wechselte er aus der Jugend ablösefrei nach Italien.  © Oscar del Pozo/AFP
Romelu Lukaku zeigt nach oben.
113 Millionen Euro hat sich der FC Chelsea Romelu Lukaku kosten lassen. 2021 wechselte er von Inter Mailand auf die Insel. Trotz der stolzen Transfer-Summe belegt er „nur“ Platz 10.  © Franck Fife/AFP
Eden Hazard blickt in die Kamera
Eden Hazard, dessen Bruder Thorgan beim BVB aufläuft, wechselte 2021 vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen bezahlten für den Transfer nicht weniger als 115 Millionen Euro.  © John Thys/AFP
Cristiano Ronaldo geht im Manchester Trikot über den Platz
Natürlich gehört auch CR7, aka Cristiano Ronaldo, zu den teuersten Transfers der Geschichte. Bei Real Madrid erzielte er in 438 Spielen 450 Tore. Deswegen musste Juventus Turin tief in die Tasche greifen: 117 Millionen Euro kostete seine Verpflichtung. Inzwischen spielt er bei Manchester United.  © Gareth Fuller/Imago
Jack Grealish feiert mit dem Pokal
Jack Grealish belegt den 7. Platz in der Liste. Sein Wechsel von Aston Villa nach Manchester City kostete den Sky Blues 117,5 Millionen Euro. Im August 2021 ging der Transfer über die Bühne, sein Vertrag geht bis Juni 2027. © Xinhua/Imago
Antoine Griezmann ballt im Trikot von Atletico Madrid die Faust
Bei Atlético Madrid und der französischen Nationalmannschaft überzeugte Antoine Griezmann auf ganzer Linie – auch den FC Barcelona. Die Katalanen kauften im Sommer 2019 den heute 31-Jährigen für 120 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurde er allerdings wieder an Atlético Madrid ausgeliehen.  © Pierre-Philippe Marcou/AFP
Joao Felix ballt die Faust
Der Angreifer Joao Felix zählt ebenfalls zu den teuersten Transfers der Geschichte. Seine Verpflichtung kostete Atlético Madrid 127,2 Millionen Euro. 2019 erhielt er den Golden Boy Award als bester U21-Spieler Europas. © Oscar del Pozo/AFP
Philippe Coutinho läuft über den Platz
Auf Platz vier ist Philippe Coutinho. FC Barcelona hat 135 Millionen Euro an Liverpool gezahlt. Richtig durchsetzen konnte er sich bei den Blaugranas allerdings nicht. 2019 – ein Jahr nach seiner Verpflichtung in Barcelona – wurde er erst an den FC Bayern, dann an Aston Villa verliehen. An den England-Klub wurde er dann 2022 verkauft.  © Douglas Magno/AFP
Ousmane Dembélé verschränkt lachend die Hände hinter dem Kopf
Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen: Platz drei der teuersten Transfers aller Zeiten belegt Ousmane Dembélé. Bei seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona kassierte Borussia Dortmund 140 Millionen Euro. Sein Vertrag beim FC Barcelona geht bis Juni 2022. © Lluis Gene/AFP
Kylian Mbappé läuft über den Platz
Kylian Mbappé ist der zweitteuerste Transfer aller Zeiten. Sein Wechsel ließ sich AS Monaco fürstlich entlohnen. 180 Millionen Euro musste Paris Saint-Germain bezahlen. Ursprünglich sollte seine Verpflichtung 145 Millionen Euro kosten, durch seine Verlängerung bei den Hauptstädtern im Jahr 2022 stieg die Summe aber nochmal um 35 Millionen Euro – aufgrund von Bonuszahlungen. © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/Imago
Neymar rennt über den Platz
Mit weitem Abstand führt Neymar die Liste der teuersten Transfers an. Auch hier musste Paris Saint-Germain tief in die Tasche greifen: 222 Millionen Euro kostete die Rekordverpflichtung. Sein Vertrag läuft bis 2025.  © Michael Baucher/Imago

Liverpool will deutlich mehr Geld für Sadio Mané: Bayern-Bosse vor England-Trip?

Wie es im Artikel weiter heißt, sollen die Liverpool-Bosse den Bayern inzwischen klargemacht haben, dass sie von nun an nur noch ernste Angebote erwarten. Diese würden weit jenseits der 45-Millionen-Euro-Marke liegen. Wie Salihamidzic und Kahn damit umgehen? Laut Sport Bild sollen sie bereit sein, sogar noch in dieser Woche persönlich nach Liverpool zu kommen, um mit dem neuen Sportdirektor Julian Ward über den Transfer zu verhandeln. (akl)

Rubriklistenbild: © Shutterstock / Imago

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