Mitte-Rechts-Partei

Ronaldinho geht in die Politik - Kandidatur im Oktober möglich

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Ronaldinho hat sich in Brasilien einer Partei angeschlossen.

Der ehemalige Fußball-Profi Ronaldinho geht in seinem Heimatland Brasilien in die Politik. Er schloss sich einer Partei an und könnte noch 2018 für einen Posten kandidieren.

Rio de Janeiro - Der zweimalige Weltfußballer Ronaldinho geht in die Politik und hat sich am Dienstag der Partido Republicano Brasileiro (PRB) angeschlossen. Der im Januar offiziell in den Fußball-Ruhestand getretene 37-Jährige soll der 2003 gegründeten Mitte-rechts-Partei bei den Wahlen im kommenden Oktober mit seiner Popularität zu Stimmen verhelfen. Brasiliens Medien spekulieren, dass der Weltmeister von 2002 gar selber für einen Sitz im Senat kandidieren soll.

Im Bundessenat, dem Oberhaus des Nationalkongresses, agiert mit Romario bereits ein weiterer Ex-Weltmeister, der diese Woche seine mögliche Kandidatur für den Gouverneursposten im Bundesland Rio de Janeiro angekündigt hatte. Dessen Partei Podemos hatte sich im vergangenen November auch Bebeto angeschlossen. Romarios Sturmpartner beim WM-Triumph 1994 in den USA sitzt bis Jahresende noch als Abgeordneter im Landtag von Rio.

Bereits im Dezember 2017 war über ein politisches Engagement Ronaldinhos spekuliert worden. Damals war der Ex-Fußballer mit der Partei des rechtsextremen Populisten Jair Messias Bolsonaro in Verbindung gebracht worden.

SID/rjs

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