Bayern-Star auf Mallorca

Robert Lewandowski spielt im Urlaub Tennis und fühlt sich bereit für Rafael Nadal

Robert Lewandowski genießt nach seiner wohl letzten Saison beim FC Bayern München seinen Urlaub - und fordert Tennis-Legende Rafael Nadal zu einem Duell.

Mallorca - Sadio Mané ist da! Der FC Bayern München hat am Mittwoch seinen Königstransfer präsentiert. Und die Fans haben mit Wohlwollen wahrgenommen, was dieser 30-jährige Weltstar für ein bescheidener und bodenständiger Typ ist. Immer wieder wurde er in der Pressekonferenz (wichtigste Aussagen zum Nachlesen) darauf angesprochen, dass er das neue Aushängeschild der Bundesliga ist. Der Stürmer antwortete stets höflich und zurückhaltend, stellte immer wieder den Erfolg mit der Mannschaft in den Vordergrund.

Als er gefragt wurde, auf welcher Position er denn spielen möchte, verwies er mit einem schüchternen Lächeln auf Trainer Julian Nagelsmann, der im Publikum saß, und sagte: „Der richtige Mann, um diese Frage zu beantworten, sitzt hier.“ Nur eine Forderung hatte er: Bitte nicht im Tor oder in der Abwehr aufstellen, denn das würde auch dem Erfolg nicht unbedingt zuträglich sein. Man wird in München sicher Rücksicht auf diesen Wunsch nehmen.

FC Bayern stellt Sadio Mané vor: Robert Lewandowski schickt weiter Bilder aus dem Urlaub

Auch den Bossen war anzumerken: Sadio Mané ist ein absoluter Glücksgriff, sportlich wie menschlich. Den Fans, so viel dürfte ebenfalls sicher sein, wird es daher nicht schwerfallen, den bisherigen Starstürmer schnell zu vergessen: Die Rede ist natürlich von Robert Lewandowski. Der Torjäger der vergangenen Jahre ist nach seinen öffentlichen Forderungen nach einem Wechsel in Ungnade gefallen, zuletzt zeigte er sich immer wieder lächelnd an den Stränden dieser Welt. Zwar betonen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic auch in diesen Tagen immer wieder, dass sie Lewandowski zum Trainingsauftakt an der Säbener Straße erwarten. Der Transfer zum FC Barcelona in diesem Sommer gilt trotzdem nach wie vor als sehr wahrscheinlich.

Der 33-Jährige befand sich in den vergangenen Tagen schon in Spanien, genauer gesagt auf der Balearen-Insel Mallorca. Dort besitzen die Lewandowskis eine Villa, erkunden vom Städtchen Calvia aus die komplette Insel. Robert und seine Gattin Anna teilen täglich beeindruckende Bilder aus ihrem Urlaub.

Robert Lewandowski hat Spaß auf dem Tennisplatz.

Robert Lewandowski spielt im Urlaub Tennis und fühlt sich bereit für Rafael Nadal

Allerdings wird nicht nur entspannt: Der Weltfußballer schwitzte nun auf dem Tennisplatz, wie aus seiner Instagram-Story hervorgeht. Lewandowski schlug auf dem Sand einige Bälle über das Netz, ein Trainer hatte sie ihm zugeworfen, einen Gegenspieler konnte man nicht sehen. Deshalb fragte der Noch-Bayern-Stürmer direkt unter dem Video: „Ready for the game, Rafael Nadal?“ Zu Deutsch: „Bereit für das Spiel, Rafael Nadal?“

Kam die Tennis-Legende, die aus Mallorca stammt, nach Lewandowskis Aufwärmprogramm noch für ein kleines Match dazu? Ausgeschlossen, der 14-fache French-Open-Sieger bereitet sich aktuell auf Wimbledon vor, verlor jüngst überraschend ein Trainingsspiel gegen Lewandowskis Landsmann Kamil Majchrzak. Nadal muss sich erst noch an Spiele auf Rasen gewöhnen.

Rekord-Summe 222 Millionen Euro: Die 11 teuersten Transfers der Geschichte

Paul Pogba guckt emotional
Paul Pogba belegt den 11. Platz. Für 105 Millionen Euro holte Manchester United 2016 den Franzosen von Juventus Turin zurück. 2012 wechselte er aus der Jugend ablösefrei nach Italien.  © Oscar del Pozo/AFP
Romelu Lukaku zeigt nach oben.
113 Millionen Euro hat sich der FC Chelsea Romelu Lukaku kosten lassen. 2021 wechselte er von Inter Mailand auf die Insel. Trotz der stolzen Transfer-Summe belegt er „nur“ Platz 10.  © Franck Fife/AFP
Eden Hazard blickt in die Kamera
Eden Hazard, dessen Bruder Thorgan beim BVB aufläuft, wechselte 2021 vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen bezahlten für den Transfer nicht weniger als 115 Millionen Euro.  © John Thys/AFP
Cristiano Ronaldo geht im Manchester Trikot über den Platz
Natürlich gehört auch CR7, aka Cristiano Ronaldo, zu den teuersten Transfers der Geschichte. Bei Real Madrid erzielte er in 438 Spielen 450 Tore. Deswegen musste Juventus Turin tief in die Tasche greifen: 117 Millionen Euro kostete seine Verpflichtung. Inzwischen spielt er bei Manchester United.  © Gareth Fuller/Imago
Jack Grealish feiert mit dem Pokal
Jack Grealish belegt den 7. Platz in der Liste. Sein Wechsel von Aston Villa nach Manchester City kostete den Sky Blues 117,5 Millionen Euro. Im August 2021 ging der Transfer über die Bühne, sein Vertrag geht bis Juni 2027. © Xinhua/Imago
Antoine Griezmann ballt im Trikot von Atletico Madrid die Faust
Bei Atlético Madrid und der französischen Nationalmannschaft überzeugte Antoine Griezmann auf ganzer Linie – auch den FC Barcelona. Die Katalanen kauften im Sommer 2019 den heute 31-Jährigen für 120 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurde er allerdings wieder an Atlético Madrid ausgeliehen.  © Pierre-Philippe Marcou/AFP
Joao Felix ballt die Faust
Der Angreifer Joao Felix zählt ebenfalls zu den teuersten Transfers der Geschichte. Seine Verpflichtung kostete Atlético Madrid 127,2 Millionen Euro. 2019 erhielt er den Golden Boy Award als bester U21-Spieler Europas. © Oscar del Pozo/AFP
Philippe Coutinho läuft über den Platz
Auf Platz vier ist Philippe Coutinho. FC Barcelona hat 135 Millionen Euro an Liverpool gezahlt. Richtig durchsetzen konnte er sich bei den Blaugranas allerdings nicht. 2019 – ein Jahr nach seiner Verpflichtung in Barcelona – wurde er erst an den FC Bayern, dann an Aston Villa verliehen. An den England-Klub wurde er dann 2022 verkauft.  © Douglas Magno/AFP
Ousmane Dembélé verschränkt lachend die Hände hinter dem Kopf
Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen: Platz drei der teuersten Transfers aller Zeiten belegt Ousmane Dembélé. Bei seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona kassierte Borussia Dortmund 140 Millionen Euro. Sein Vertrag beim FC Barcelona geht bis Juni 2022. © Lluis Gene/AFP
Kylian Mbappé läuft über den Platz
Kylian Mbappé ist der zweitteuerste Transfer aller Zeiten. Sein Wechsel ließ sich AS Monaco fürstlich entlohnen. 180 Millionen Euro musste Paris Saint-Germain bezahlen. Ursprünglich sollte seine Verpflichtung 145 Millionen Euro kosten, durch seine Verlängerung bei den Hauptstädtern im Jahr 2022 stieg die Summe aber nochmal um 35 Millionen Euro – aufgrund von Bonuszahlungen. © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/Imago
Neymar rennt über den Platz
Mit weitem Abstand führt Neymar die Liste der teuersten Transfers an. Auch hier musste Paris Saint-Germain tief in die Tasche greifen: 222 Millionen Euro kostete die Rekordverpflichtung. Sein Vertrag läuft bis 2025.  © Michael Baucher/Imago

Lewandowski und Nadal künftig zusammen auf dem Tennisplatz?

Vielleicht kommt es in der Zukunft aber ja doch noch zu einem Aufeinandertreffen - wenn Lewandowski in Barcelona, unweit von seinem mallorquinischen Ferien-Domizil, kickt und Nadal Lust auf ein lockeres Trainingsspielchen hat. Den Bayern-Fans wird es dann egal sein, schließlich haben sie in Mané, der von Jürgen Klopp mit rührenden Worten verabschiedet wurde, ihren neuen Liebling. (akl)

Rubriklistenbild: © Screenshot Instagram / Robert Lewandowski

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