Wahlkampf um FIFA-Präsidentenamt

UEFA-Kongress: Rederecht für Figo und Co.

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Luis Figo darf Werbung für seine Kandidatur machen. Foto: Andy Rain

Berlin - Die drei Gegenkandidaten von Amtsinhaber Joseph Blatter um den FIFA-Präsidentenposten bekommen beim anstehenden UEFA-Kongress die Möglichkeit zu Wahlkampfauftritten.

Luis Figo, Michael van Praag und Prinz Ali bin Al-Hussein werden nach dpa-Informationen zum Abschluss der Veranstaltung in Wien ihre Programme vor den Delegierten vorstellen können. Alle drei Bewerber gelten als Kandidaten der Europäischen Fußball-Union. Sie bekamen die für eine Kandidatur notwendigen Unterstützerschreiben überwiegend von UEFA-Mitgliedsverbänden.

Auch Blatter wird bei dem Kongress auftreten, allerdings bei einer traditionellen Begrüßungsrede zu Beginn der Veranstaltung in der Funktion als amtierender FIFA-Chef. Dabei sind ihm Werbebotschaften für eine kommende Amtszeit laut Statuten untersagt.

UEFA-Chef Michel Platini hatte sich am Montag klar für einen Wechsel an der FIFA-Spitze ausgesprochen, aber keine Präferenz für einen der drei Kandidaten erkennen lassen. Unklar ist noch, ob die 53 bei der FIFA-Wahl stimmberechtigten UEFA-Mitglieder am 29. Mai in Zürich einheitlich votieren werden. Derzeit gehen die Präferenzen innerhalb des Kontinentalverbandes offenbar noch auseinander. Der FIFA-Präsident wird von den weltweit insgesamt 209 FIFA-Mitgliedsverbänden bestimmt.

dpa

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