Stimmen zum Krimi von Berlin

Trotz DFB-Pokal-Sieg: Tedesco kritisiert Freiburger Bank: „Purer Hass“ - RB-Boss wettert gegen Schiri

Gelb
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Verwarnung: Schiedsrichter Stegemann zeigt Leipzigs Trainer Domenico Tedesco Gelb.

Der SC Freiburg und RB Leipzig liefern sich ein packendes DFB-Pokalfinale. Ein Handspiel sorgt für Aufregung. Die Stimmen zum Endspiel aus Berlin.

München/Berlin - Die Entscheidung ist gefallen: RB Leipzig ist DFB-Pokal-Sieger 2022. Die Sachsen setzten sich gegen den SC Freiburg 5:3 nach Elfmeterschießen (1:1) durch. Beim 1:0 durch Maximilian Eggestein (19. Minute) sorgte ein Handspiel für Aufregung. Zu zehnt glichen die Sachsen den Rückstand in Person von Goalgetter Christopher Nkunku (76.) aus. Schließlich fiel die Entscheidung vom Punkt.

DFB-Pokal: RB Leipzig gewinnt Finale gegen den SC Freiburg

Die Sachsen sicherten sich dadurch trotz eines Platzverweises gegen Marcel Halstenberg (57. Minute) zum ersten Mal in der Klub-Geschichte den DFB-Pokal. Wer hat das Endspiel wie gesehen? Was sagen die Protagonisten zum Aufreger aus der ersten Halbzeit? IPPEN.MEDIA fasst die Stimmen zum Showdown von Berlin aus der ARD zusammen.

Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer RB Leipzig)

... über das DFB-Pokal-Finale gegen den SC Freiburg: „Es ist wahnsinnig. Wir haben 60 Minuten mit zehn Mann gespielt. Wir haben eine miserable erste Halbzeit gespielt, sind nicht ins Spiel gekommen. Die Rote Karte war berechtigt. Dass es am Ende so geklappt hat, ist unfassbar. Es ist der erste Titel in unserer so kurzen Vereinsgeschichte.“

... über die Gefühle nach dem DFB-Pokalsieg und ein kurzes Gespräch mit Referee Sascha Stegemann: „Wir müssen das sacken lassen. Es ist großartig. Wir waren sicher nicht zufrieden mit der Schiedsrichterleistung. Das habe ich ihm nur mitgeteilt. Das spielt aber keine Rolle. Wir werden es heute richtig krachen lassen.“

Aufregung: Die Leipziger diskutieren nach dem Führungstreffer des SC Freiburg im DFB-Pokalfinale im Schiedsrichter Sascha Stegemann.

Emil Forsberg (RB Leipzig)

... über den DFB-Pokal-Sieg: „Ich habe keine Worte. So zu gewinnen, ist Wahnsinn. Ein Mann weniger nach einer Roten Karte. So zurückzukommen, ist der Wahnsinn. Das zeigt Leidenschaft, Mentalität, dass wir eine Mannschaft sind.“

... über seine Emotionen nach der Auswechslung auf der Bank: „Domencio (Tedesco) hatte sechs oder sieben Co-Trainer auf der Seite. Das war der Wahnsinn, aber es hat geholfen. Ich bin stolz, dass wir endlich mal gewonnen haben. Den ersten Titel der Vereinsgeschichte müssen wir groß feiern.“

Domenico Tedesco (Trainer RB Leipzig)

... über das Spiel gegen Freiburg: „Ich brauche, um das zu verarbeiten. Es war ein sehr emotionales Spiel für uns. Wir haben fast 90 Minuten in Unterzahl gespielt. Ich kann die Jungs nur loben für diese Wahnsinnsleistung. Dass sie den fehlenden Spieler kompensiert haben. Wir hatten viel Ballbesitz.“

... die Reaktionen auf die Rote Karte: „Ein Kollege aus dem Stab der Freiburger hat sich bei der Roten Karte gegen Marcel Halstenberg nicht ganz sauber verhalten. Man kann sich freuen über eine Rote Karte, aber dann den puren Hass mir gegenüber zu zeigen, da habe ich meine Probleme.“

Im Video: Trotz Unterzahl - RB Leipzig holt DFB-Pokal im Elfer-Drama

Christian Streich (Trainer SC Freiburg)

... über das Finale: „Dass sie eine wahnsinnig tolle Saison gespielt haben. Dass wir eine tolle erste Halbzeit gespielt haben. Als die Rote Karte kam, hatte der eine oder andere Spieler Angst, Fehler zu machen. Was menschlich ist. Das hätten wir besser ausspielen müssen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Wir spielen nächste Saison Europapokal. Gegen eine Mannschaft mit diesen Möglichkeiten im Elfmeterschießen zu verlieren, das ist okay. Die Mannschaft leistet Unglaubliches. Wir verlieren zusammen und gewinnen zusammen.“

(pm)

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