Nach Spiel beim KSC

Rangnick: Der blanke Hass gegen RB Leipzig

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Ralf Rangnick, Sportdirektor von RB Leipzig.

Leipzig- Ralf Rangnick, Sportdirektor von RB Leipzig, hat nach den jüngsten Anfeindungen gegen den Fußball-Zweitligisten erneut „klare und harte Sanktionen“ gegen die Gewalttäter unter den Fans gefordert.

„Klar ist, dass man nach diesen Vorfällen nicht zur Tagesordnung übergehen kann“, sagte er der Leipziger Volkszeitung: „Es gibt momentan eine sehr starke Zunahme der Gewaltbereitschaft. Bei uns in Deutschland werden Fans nicht hart genug bestraft. Vereine, Verbände und der Staat müssen daran arbeiten.“

Er sei schon „über 20 Jahre im Geschäft und einigermaßen abgehärtet“, sagte Rangnick: „Aber was in Karlsruhe passiert ist, hat mit Protesten nichts mehr zu tun. Momentan überschreiten die Chaoten klare Grenzen. So etwas habe ich noch nicht erlebt, das war der blanke Hass.“

Vor und nach dem Leipziger am Montag (0:0) war zu es mehreren Zwischenfällen gekommen. Unter anderem belagerten Randalierer das RB-Mannschaftshotel, behinderten die Abfahrt des Mannschaftsbusses vom Stadion und bewarfen die Limousine von Rangnick mit Farbbeuteln.

„Die Banner habe ich gar nicht wahrgenommen, die Sprechchöre dagegen schon“, sagte Rangnick: „Wenn man in einem Auto sitzt, das von vielen solcher Chaoten umzingelt ist und übel beleidigt wird, dann macht das keinen Spaß. Ich lasse mich davon aber nicht einschüchtern.“ KSC-Sportdirektor Jens Todt habe sich persönlich bei ihm entschuldigt.

sid

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